Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
2:1 in Mailand: VfL ist im Viertelfinale

VfL Wolfsburg 2:1 in Mailand: VfL ist im Viertelfinale

Inter Mailand? Für diesen VfL keine Hürde! Nach dem 3:1 im eigenen Stadion gewann Wolfsburgs Fußball-Bundesligist auch das Rückspiel des Europa-League-Achtelfinals, zeigte gestern beim 2:1 (1:0) vor 42.100 Zuschauern in San Siro eine über weite Strecken coole Leistung. Daniel Caligiuri und Nicklas Bendtner trafen für den VfL, Rodrigo Palacio hatten den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

Voriger Artikel
Heute holt Schäfer die Vergangenheit ein
Nächster Artikel
Stimmung vorm Dom, Sorgen um den Rückflug

Torjubel: Daniel Caligiuri (r.) und der VfL Wolfsburg freuen sich den Sieg gegen Inter Mailand in der Fußball-Europa-League.

Quelle: dpa

Ähnlich wie im Hinspiel begannen die Mailänder aggressiv, gifteten sich gleich mehrfach Richtung Strafraum, versuchten es im 4-4-2-System oft über die offensiven Außen. Inter vergaß dabei aber komplett die Absicherung, der VfL  kam darum früh zu großen Konterchancen. Dass das Niveau der Inter-Abwehr irgendwo zwischen Paderborn und Sandhausen lag, soll den schönen VfL-Spielzug vor Caligiuris Führungstreffer nicht schmälern, fiel aber gerade in dieser Szene ganz, ganz schlimm ins Auge.

Im Spiel nach vorn allerdings hat Inter Qualität – und machte aus leichten VfL-Unsicherheiten gefährliche Szenen, bei denen Diego Benaglio stark parieren musste. Großen Druck gab‘s von Inter nach dem Gegentreffer aber nicht mehr, auch weil Caligiuri und Vieirinha die Seiten jetzt besser dicht machten.

Aus dem zeitweise wilden Hin-und-Her der ersten 45 Minuten wurde nach dem Seitenwechsel ein etwas ruhigeres Spiel. Inter gelang die Balance zwischen offensivem Wollen und defensivem Müssen etwas besser – und kam zu guten Chancen, bei denen Benaglio zunächst seine herausragende Form der letzten Wochen bestätigte, dann aber gegen Palacio machtlos war.

Stark: Der VfL wurde nach dem Gegentreffer nicht nervös, lauerte auf seine Konterchance,  Joker Bendtner beseitigte kurz vor Schluss letzte Zweifel. Wolfsburg steht unter den letzten Acht in der Europa League – und muss nach den beiden Inter-Spielen vor keinem Gegner mehr Angst haben.

tik

  • Drei Sonderseiten zum Spiel gibt es in der Freitags-WAZ - Sowohl in der Druckausgabe als auch im E-Paper.
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
VfL Wolfsburg
Und jetzt bringen wir das Ding durch: VfL-Coach Dieter Hecking (l.) schwört seine Defensivspieler Luiz Gustavo und Ricardo Rodriguez ein.

Wie in Lissabon hatte es der VfL Wolfsburg auch gestern wieder spannend gemacht. Diego Benaglio war erneut der Schlüsselspieler für Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg beim Einzug in die nächste Runde der Europa League.  Der Torwart entschärfte vier faustdicke Inter-Chancen.

  • Kommentare
mehr
Mehr aus Aktuell