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1100 VfL-Fans sind in Manchester dabei

VfL Wolfsburg 1100 VfL-Fans sind in Manchester dabei

Ab nach England: Rund 1100 VfL-Fans waren am Mittwoch beim Champions-League-Auftritt des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten in Manchester dabei.

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Sie reisen weit und viel: Diese Wolfsburger Fans trafen sich vor dem Spiel in einem urigen Pub.

Quelle: Roland Hermstein

Vorm Spiel trafen sich viele von ihnen in „Sinclairs Oyster Bar“, einem urigen Pub zwischen der Kathedrale und dem British Football Museum. Mittendrin: ein Man-City-Fan. Anthony Ashworth heißt er, drückte den Wolfsburgern gegen den Rivalen United natürlich begeistert die Daumen und fachsimpelte über Kevin De Bruyne. „Ein toller Spieler“, so der Flughafen-Angestellte, der dem VfL auch ohne den einstigen Star einen Sieg zutraute - zum Leidwesen seiner ebenfalls anwesenden Mutter, die, seit sie denken kann, United-Fan ist. „In der Stadt hier ist das sehr gemischt“, so Ashworth, „die einen sind eben für United, die anderen für die Guten...“

Mit ihm am Tisch: Dennis Lenke aus Mörse, der sich mit drei Freunden morgens um 4 Uhr auf die Reise via Hannover und Kopenhagen gemacht hatte. Er fand es „ein bisschen schade“, dass nicht noch mehr VfL-Anhänger den Trip mitgemacht haben: „So 2000 Leute, das wäre schon cool gewesen.“ Lenke war vor sechs Jahren schon dabei, als der VfL erstmals bei ManU gespielt hatte, ebenso wie Henry Eichberg, Vorsitzender des Fanklubs „FG Isegrim“, der vorm Spiel ein gutes Gefühl hatte: „Mannschaften, die sich nicht hinten reinstellen, liegen dem VfL...“

Florian Reupke aus Sülfeld konnte vor sechs Jahre nicht, weil er gerade ein Auslandssemester absolvierte: „Umso schöner, dass es jetzt noch einmal die Gelegenheit gab, mit dem VfL hierher zu kommen.“

Etwas Probleme hatten rund 80 VfL-Fans, die von Bremen aus nach Manchester flogen - sie kamen wegen technischer Probleme mit mehreren Stunden Verspätung an, schafften es knapp noch rechtzeitig zum Spiel. Für fast alle Anhänger geht‘s erst am Donnerstag zurück, ein bisschen Sightseeing ist da noch drin. „Wir besichtigen nochmal das Stadion in Ruhe“, so Justine Arend, die mit ihrem Mann Alex da war und schon die nächste Reise plant: „In Eindhoven sind wir auf jeden Fall wieder dabei.“

apa

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