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1:5! Diese VfL-Leistung macht ganz viel Angst

VfL Wolfsburg 1:5! Diese VfL-Leistung macht ganz viel Angst

Es war nur die Generalprobe. Es kann alles noch besser werden. Damit wäre aber auch schon alles aufgezählt, was Mut macht. Der Rest macht Angst: Mit 1:5 (0:1) verlor der VfL gestern sein Testspiel gegen Atletico Madrid. Eine Woche vorm ersten Pflichtspiel zeigte sich Wolfsburgs Fußball-Bundesligist dabei erschreckend schwach. Trainer Dieter Hecking ging anschließend mit seinen Spielern hart ins Gericht.

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„Ich bin restlos sauer!“, schimpfte Hecking nach dem Abpfiff. „Das war unterirdisch von der ersten Sekunde an! Unterirdisch! Fahrig! Wenn man dem Gegner die Bälle 30 Meter vorm eigenen Tor einfach so hinspielt, braucht man sich nicht zu wundern, dass man auch mal so eine Klatsche bekommt!“

Dass der Gegner zu den besten Teams Europas gehört und acht Spieler aus dem Champions-League-Finale (1:4 n. V. gegen Real Madrid) dabei hatte, war nur ein schwacher Trost - auch gegen so ein Team kann der VfL besser aussehen. Dazu darf er sich aber nicht so viele einfache Ballverluste erlauben, muss gedanklich schneller sein und die Zweikämpfe intensiver führen. Sieben Tage vorm ersten Pflichtspiel sah es zeitweise so aus, als hätte die Vorbereitung gerade erst begonnen.

Atletico zeigte derweil vor 20.200 Zuschauern, was ein Spitzenteam ausmacht: Solide Grundordnung hinten - und vorn darauf hoffen, dass der Gegner Räume anbietet. Und das tat er reichlich. Das 0:1 machte Raul Garcia nach einer Ecke, beim 0:2 wurde er toll freigespielt. Zum 0:3 traf Ex-VfLer Mario Mandzukic per Foulelfmeter, nachdem ihn Naldo unnötig an der Grundlinie umgesenst hatte. Das vierte Gegentor markierte Koke, als sich der VfL noch über Naldos Ehrentreffer freute. Und am Ende reichten zwei schnelle Pässe, um die VfL-Abwehr quasi verschwinden zu lassen - Joker Hektor Hernandez machte die peinliche Pleite perfekt. „Ich hätte dieses Spiel nicht gebraucht, um zu wissen, was los ist“, grantelte Hecking, „die Mannschaft anscheinend schon.“

apa

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