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1:0! Naldos Tor musste reichen

VfL Wolfsburg 1:0! Naldos Tor musste reichen

Endlich mal ohne Gegentor geblieben – und das war in diesem Spiel auch nötig. Denn weil nach vorn nicht viel ging, reichte dem VfL gestern gegen den FC Augsburg ein Schuss von Naldo, um zum etwas schmeichelhaften 1:0-(0:0)-Erfolg zu kommen. Es war ein Arbeitssieg, der dem Wolfsburger Fußball-Bundesligisten vor der Länderspielpause den Sprung auf Platz sieben bescherte.

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Der Ball ist drin, Wolfsburg jubelt: Naldo (M.) nach seinem entscheidenden Tor gegen Augsburg, Maxi Arnold (r.) freut sich mit.

Quelle: dpa

25.800 Zuschauer sahen ein über weite Strecken zähes Spiel, in dem zunächst beide Teams nur stark darin waren, dem Gegner das Leben schwer zu machen. Wer den Ball hatte, sah sich meist ziemlich schnell einer Überzahl an Gegnern gegenüber, Aufbauspiel wurde hier wie da früh zerstört.

Weil im Spiel nach vorn keiner den Ideen-Sack aufmachte, gab‘s Strafraumszenen oft nur nach Fehlern – und von denen machten die Wolfsburger zunächst mehr, weswegen der FCA die ersten Chancen hatte, ehe es mit einem auch in dieser Höhe verdienten 0:0 in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel zeigte dann der etwas müde wirkende VfL ein paar Prozent mehr Biss, war im Spiel nach vorn aber zu ungefährlich – weil Maxi Arnold glücklos agierte, weil Kevin De Bruynes Ideen unverstanden blieben und weil Nicklas Bendtner bei allem Engagement kaum torgefährlicher war als eine Eckfahne.

Bundesliga: Endlich mal ohne Gegentor geblieben – und das war in diesem Spiel auch nötig. Denn weil nach vorn nicht viel ging, reichte dem VfL gegen den FC Augsburg ein Schuss von Naldo, um zum etwas schmeichelhaften 1:0-(0:0)-Erfolg zu kommen.

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Aber der VfL hat ja noch den torgefährlichsten Innenverteidiger der Liga. Und dem wurde das ergebnislose Bemühen der hauptberuflichen Offensivkräfte irgendwann zu dumm: Ein Antritt, ein Zusammenspiel mit Sebastian Jung und ein echter Naldo-Abschluss – das Tor des Tages.

Die Augsburger haderten am Ende mit ihrer Chancenverwertung, denn Tobias Werner und Alexander Esswein hatten zwischendurch passable Gelegenheiten. Fazit: Eine Punkteteilung wäre okay gewesen – aber den Dreier und das erste Zu-Null seit 20 Ligaspielen nimmt der VfL gern mit in die Pause.

apa

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