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0:3! Für die Bayern reicht‘s (noch) nicht

VfL Wolfsburg 0:3! Für die Bayern reicht‘s (noch) nicht

Testspiele seien dafür da, um zu sehen, wo man steht. Das meinte VfL-Manager Klaus Allofs nach dem Telekom-Cup in Hamburg. Dass Wolfsburgs Fußball-Bundesligist mit einem Sieg gegen den Hamburger SV ins Finale eingezogen war, konnte die Verantwortlichen noch zufriedenstellen. Dass es dann aber gestern gegen den FC Bayern eine deutliche 0:3-Klatsche gab, zeige, „dass noch viel Arbeit vor uns liegt“, so Allofs.

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Ding, dong, ding! Dreimal klingelts im VfL-Tor – der Treffer von Robert Lewandowski .

Spielerisch locker steckten die Münchner den VfL in die Tasche. „Wenn man gegen die Bayern spielt, muss man ihnen schon mal weh tun. Dafür muss man aber läuferisch in der Lage sein, mehr als sie zu tun“, so Allofs - und: „So weit sind wir noch nicht.“ Trainer Dieter Hecking rümpfte ebenfalls die Nase: „Wir waren nicht aggressiv genug. Nur neben den Bayern herzulaufen, macht wenig Spaß.“

Ein Fingerzeig, was auf den VfL beim Bundesliga-Auftakt in vier Wochen in München zukommt, sei das aber nicht. „Wir können es besser“, gibt sich Allofs optimistisch. „In ein paar Wochen sind wir in der Lage, die Wege zu gehen, die nötig sind.“

Und es war ja nicht alles schlecht, was da am vergangenen Wochenende in Hamburg passierte. Am Samstagabend waren Hecking und Allofs mit der Leistung ihres Teams nämlich noch zufrieden gewesen. Nach dem Sieg gegen den HSV im Elfmeterschießen hatte der Coach gelobt: „Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Das war sehr diszipliniert und kompakt.“

Nach acht Tagen im Trainingslager und dem Vorbereitungsturnier an der Elbe gönnt Hecking seinen Jungs nun einen freien Tag. Morgen kehrt dann der nächste WM-Fahrer nach Wolfsburg zurück: Mittelfeld-Belgier Kevin De Bruyne steigt wieder ein.

rs

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