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0:2! Harmlose Wölfe verlieren in Gladbach

VfL Wolfsburg 0:2! Harmlose Wölfe verlieren in Gladbach

In einer lange Zeit dürftigen Partie unterlag der VfL Wolfsburg den Gastgebern aus Gladbach mit 0:2 (0:0) und konnte auch im vierten Spiel in Folge keinen Sieg davontragen. Die Wölfe drohen den Anschluss an die Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga zu verlieren.

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Borussia Mönchengladbach hat gegen den VfL Wolfsburg gesiegt.

Quelle: Caroline Seidel

Im Duell der „Manchester-Verlierer“, die am Mittwoch in der Königsklasse gegen City und United jeweils leer ausgegangen waren, war beiden Teams die fehlende Frische deutlich anzumerken. Besonders vor der Pause boten die Mannschaften nur Magerkost, im zweiten Durchgang wurde es zumindest spannender und schließlich auch torreicher.

Vor 52.581 Zuschauern störten beide Seiten den gegnerischen Spielaufbau lange Zeit erfolgreich. Die erste Großchance war dann auch ein Zufallsprodukt: Lars Stindl fiel der Ball vor die Füße, der Neuzugang traf den Pfosten (12.). Auf der Gegenseite bestand Torhüter Tobias Sippel in seinem ersten Bundesliga-Spiel seit Mai 2012 die erste Bewährungsprobe gegen André Schürrle (13.) sicher.

Wenig später hatte Sippel, der den verletzten Yann Sommer vertrat, viel Glück. Weltmeister Schürrle legte den Ball am Schlussmann vorbei und kam zu Fall, Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) entschied auf Abstoß (17.). Zuletzt hatte die Borussia in zehn Pflichtspielen neun Elfmeter kassiert.

In einer weiter nur mäßigen Begegnung blieb die Borussia die etwas aktivere Mannschaft. Auch Nationalspieler Max Kruse tauchte bei der ersten Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte völlig unter. Daran änderte sich auch nach der Pause nicht viel, ungenaue Zuspiele wechselten sich mit Unkonzentriertheiten ab.

Distanzschüsse von Stindl (60.) und Daniel Caligiuri (70.) waren noch die beste Aktionen. Voll dabei war immerhin VfL-Trainer Hecking, der nach zahlreichen Protesten auf die Tribüne geschickt wurde. Von dort musste er den späten Doppelschlag mit ansehen.

Kurz vor Anpfiff hatte Sportdirektor Max Eberl der „Übergangslösung“ Schubert Hoffnung auf einen Verbleib zumindest bis zur Winterpause gemacht. Der Name Markus Weinzierl ist jedenfalls vom Tisch: „Markus Weinzierl hat bis 2019 einen Vertrag in Augsburg. Deswegen ist er kein Thema für uns“, sagte Eberl bei Sky.

Beste Spieler der Borussia waren der laufstarke Granit Xhaka und Alvaro Dominguez. Bei Wolfsburg überzeugten Ricardo Rodriguez und Naldo.
(sid)

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