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0:1! Tor-Klau und Bayern-Dusel

VfL Wolfsburg 0:1! Tor-Klau und Bayern-Dusel

Wer das geflügelte Wort vom „Bayern-Dusel“ schon eingemottet hatte, kann es seit Samstag wieder rausholen: Durch ein Tor in der Nachspielzeit gewann der Münchner Fußball-Bundesligist beim VfL Wolfsburg mit 1:0 (0:0). Das Tor in der mit 30.000 Zuschauern ausverkauften VW-Arena erzielte Luiz Gustavo.

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So viel Frust auf nur einem Bild: Die VfLer Mario Mandzukic, Christian Träsch, Marco Russ, Simon Kjaer und Marcel Schäfer (v. l.) nach dem späten Siegtor der Bayern.

Das Spiel der Bayern am Samstag: Ballkontrolle, Sicherheitspässe, Einheitstempo. Das Spiel des VfL: Einsatzwille, Laufbereitschaft, Engagement. Kurzum: Es war ein Duell Kopf gegen Herz – und das Herz war lange Zeit besser.Denn während sich die Bayern nur einfallslos den Ball zuschoben, riskierte der VfL etwas, tauchte schon in den ersten zwei Spielminuten zweimal gefährlich im Strafraum der Münchner auf.

Auffällig: Bayern-Kapitän Philipp Lahm schwächelte, bot immer wieder Räume an – was der VfL aber zu selten nutzte. Für Aufreger sorgte dann vor allem der Schiri, der gleich dreimal zu Ungunsten des VfL entschied: Er gab ein Tor von Patrick Helmes nicht, obwohl es kein Abseits war; er ließ Franck Ribérys Schlag gegen Mario Mandzukic durchgehen; und er zeigte nach Gustavos Bodycheck gegen Koo nicht auf den Elferpunkt.

Der VfL Wolfsburg verlor am 13. August das Heimspiel gegen Bayern München mit 0:1.

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Und darum wäre für den VfL mindestens ein Punkt verdient gewesen – denn nur in den 20 Minuten nach der Pause sorgte der Münchner Ballbesitz-Fußball auch für Druck aufs VfL-Tor. Auch, weil sich die Wolfsburger im Mittelfeld zu viele Ballverluste leisteten. Dass der VfL danach wieder besser ins Spiel kam, lag vor allem an der Laufbereitschaft – im Schnitt rannte jeder Wolfsburger einen Kilometer mehr (!) als die Bayern.

Aber am Ende rannte eben Gustavo einmal in die richtige Position, um das Tor zu schießen, während Christian Träsch und Josué Passgeber Ribéry alleine ließen – bitter.

apa

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VfL Wolfsburg
Müssen konzentrierter spielen: Kapitän Christian Träsch (r.) und der VfL suchten die Schuld für die Niederlage gegen die Bayern (l. Bastian Schweinsteiger) nicht beim Schiri.

Verlieren ist nie schön – doch durch ein Tor erst in der Nachspielzeit „ist das richtig, richtig bitter“, sagte VfL-Verteidiger Marco Russ. Das 0:1 gegen die Bayern war unnötig und unglücklich. Aber die Spieler des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten haderten nicht nur mit dem Ergebnis.

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