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Zukunftspakt: VW Nutzfahrzeuge streicht bis zu 1500 Jobs

Hannover wird Leitwerk für leichte E-Nutzfahrzeuge Zukunftspakt: VW Nutzfahrzeuge streicht bis zu 1500 Jobs

Nach der großen Schwester in Wolfsburg hat auch Volkswagen Nutzfahrzeuge seinen eigenen „Zukunftspakt“ geschlossen: Bis 2021 sollen bei VWN in Hannover bis zu 1500 Jobs wegfallen.

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Volkswagen Nutzfahrzeuge: Am Standort Hannover will das Unternehmen bis 2021 bis zu 1500 Stellen abbauen, wie Vorstandschef Eckhard Scholz (kl. Foto) gestern mitteilte.

Hannover. Mit der Standortvereinbarung stelle die Marke „wichtige Weichen“ für ihre Zukunft, sagte VWN-Chef Eckhard Scholz gestern in Hannover. Damit werde der Standort seine Projekte aus eigener Kraft finanzieren können.

Wie beim Zukunftspakt von VW Pkw in Wolfsburg sind auch in Hannover betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Der Umbau könne sozialverträglich über Altersteilzeit gestaltet werden, sagte Betriebsratschef Thomas Zwiebler.

Unter dem Dach des VW-Zukunftspaktes, der den Abbau von 23 000 Stellen in Deutschland vorsieht, haben die Hannoveraner gestern eine „Vereinbarung für Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit - kurz: VWN - geschlossen. Er soll den Standort fit machen für den Wandel in der Automobilindustrie hin zu Elektromobilität und Digitalisierung. Das Werk soll in dem Zusammenhang zum Leitwerk für leichte E-Nutzfahrzeuge ausgebaut werden.

Gleichzeitig streicht VWN jedoch kräftig in der Verwaltung. Hier soll mit 950 Stellen mehr als jeder sechste Job entfallen. In der Fertigung, die derzeit bestens ausgelastet ist, trifft der Umbau mittelfristig nur 550 Jobs. Angesichts voller Auftragsbücher auch im kommenden Jahr gehen Management und Betriebsrat derzeit sogar davon aus, Ende März 800 Zeitarbeiter, die aktuell noch im Stöckener Werk beschäftigt sind, übernehmen zu können.

von Lars Ruzic

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