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Zeugenaussage von Winterkorn vor Gericht noch fraglich

Ex-VW-Chef als Zeuge berufen Zeugenaussage von Winterkorn vor Gericht noch fraglich

Ob der ehemalige VW-Konzernchef Martin Winterkorn als Zeuge in einem Schadenersatzprozess im Abgasskandal aussagen muss, ist noch nicht entschieden. Das Landgericht Paderborn hatte ihn ursprünglich für den 2. Dezember in den Zeugenstand gerufen.

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Schadenersatzprozess im Abgasskandal: Zeugenaussage von Ex-VW-Chef Martin Winterkorn vor Gericht noch fraglich.

Quelle: dpa

Wolfsburg/Paderborn. Das Gericht erhofft sich von Winterkorn Erkenntnisse über die Affäre um manipulierte Schadstoff-Messungen. In dem Zivilprozess verlangt ein VW-Kunde Schadenersatz.   Der Termin sei jedoch aufgehoben worden, weil die Richter zunächst über die Frage entscheiden müssten, ob Winterkorn von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch machen könnte, sagte ein Gerichtssprecher am Montag auf dpa-Anfrage. Diese Frage soll zunächst in einer mündlichen Verhandlung am 20. Januar entschieden werden, in der Winterkorns Anwesenheit nicht notwendig sei.

Hintergrund sei ein laufendes Ermittlungsverfahren gegen den früheren Konzernchef wegen möglicher Kursmanipulationen, erläuterte der Gerichtssprecher. Geklärt werden müsse, ob dies klar von der in Paderborn verhandelten Schadenersatzklage zu trennen sei. Sobald sich die Dinge überlappten und die Gefahr bestehe, dass Winterkorn sich selbst belaste, sei ein Aussageverweigerungsrecht denkbar.

dpa

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