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Wolfsburger in São Paulo

Volkswagen Wolfsburger in São Paulo

Wer über den Stau im Wolfsburger Schichtverkehr stöhnt, der dürfte von den Menschen in São Paulo nur ein müdes Lächeln ernten. VW-Manager Helge Bergmann (47) aus Wolfsburg, der seit gut einem Jahr bei Volkswagen in Brasilien die Motoren- und Getriebeentwicklung leitet, ist vom Leben in der Millionen-Metropole fasziniert - trotz des täglichen Verkehrschaos.

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Aus Wolfsburg nach Sao Paulo: Helge Bergmann arbeitet bei VW in Brasilien.

Bergmann schätzt die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Brasilianer. „Besonders imponiert mir, dass sich die Menschen nicht unterkriegen lassen. Auch wenn die Lebensumstände aus deutschen Augen fast unhaltbar sind“, betont der VW-Manager, der mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in São Paulo lebt.

Karneval und Fußball verbinden die meisten Deutschen mit Brasilien. Dieses Bild stimme aber nur zum Teil. „Die Brasilianer nehmen für ihre Arbeit viel mehr in Kauf. Sie opfern sich regelrecht auf und haben viel weniger Freizeit“, sagt Bergmann. Aber natürlich gehört der Fußball zur brasilianischen Volkskultur. Deshalb dürfen die Beschäftigten im VW-Werk Anchieta auch früher in den Feierabend gehen, wenn ihre Seleção spielt. Dagegen hatten es die deutschen Mitarbeiter vor Ort bislang schwer - gleich zwei Mal, bedauert Bergmann, wurden die Partien des DFB-Teams schon um 13 Uhr angepfiffen.

htz

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