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Witter wird neuer VW-Finanzchef - Pötsch in Aufsichtsrat

VW-Abgas-Skandal Witter wird neuer VW-Finanzchef - Pötsch in Aufsichtsrat

Der bisherige Vorstandsvorsitzende der VW-Finanztochter, Frank Witter, wird nach dpa-Informationen neuer Konzernfinanzchef von Volkswagen. Witter wird damit Nachfolger von Hans Dieter Pötsch, der wie geplant neuer VW-Aufsichtsratsvorsitzender werden soll.

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Frank Witter wird neuer VW-Finanzchef.

Quelle: obs/VW Volkswagen Financial Services AG

Das Personalkarussell in den Top-Etagen bei VW nimmt weiter Fahrt auf. Nachdem auch wegen des Diesel-Skandals bereits mehrere Manager neue Aufgaben bekamen, gibt es die nächste prominente Umbesetzung. 

Der bisherige Vorstandsvorsitzende der VW-Finanztochter, Frank Witter, soll nach dpa-Informationen neuer Konzernfinanzchef von Volkswagen werden. Witter werde damit Nachfolger von Hans Dieter Pötsch, der wie geplant an die Spitze des VW-Aufsichtsrats wechseln soll. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Konzernkreisen. 

Beide Personalien wurden nach dpa-Informationen am Mittwochabend bei der Sitzung des Aufsichtsrats-Präsidiums beschlossen. Das Gremium beriet dabei auch über die Folgen des Abgas-Skandals. Witter ist seit 2008 Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Financial Services. 

Den Posten an der Spitze des Aufsichtsrates hat seit dem Rücktritt des langjährigen VW-Patriarchen Ferdinand Piëch im Frühjahr kommissarisch der frühere IG-Metall-Chef Berthold Huber inne. Piëch war Ende April nach einem verlorenen Machtkampf mit dem damaligen Vorstandschef Martin Winterkorn zurückgetreten. 

Anfang September hatten sich die Spitzen bei VW bereits dafür ausgesprochen, dass Pötsch neuer Aufsichtsratschef werden soll. Er solle bei einer außerordentlichen Hauptversammlung im November zunächst in den Aufsichtsrat berufen und dann anschließend von dem Kontrollgremium zum Vorsitzenden gewählt werden. 

Dieser Plan war aber zwischenzeitlich wieder ins Wanken geraten, weil es innerhalb des Präsidiums und in Konzernkreisen Zweifel an Pötsch gegeben hatte. Grund war, dass der Manager in seiner neuen Rolle die Aufklärung des Diesel-Skandals beaufsichtigen soll - für den er in seiner Zeit als VW-Vorstand aber möglicherweise eine Mitschuld tragen könnte, wie es in den Kreisen geheißen hatte. 

Die Familien Porsche und Piëch hatten daraufhin am Mittwoch mitteilen lassen, sie stünden unverändert hinter Pötsch als künftigem Chef des Gremiums. Die von ihnen kontrollierte Porsche-Holding hält die Mehrheit an VW. 

dpa

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