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Wirbel um Pelé: Protest gegen VW-Botschafter

Volkswagen Wirbel um Pelé: Protest gegen VW-Botschafter

Das Engagement von Brasiliens Fußball-Legende Pelé als VW-Markenbotschafter sorgt für Wirbel im Vorfeld der Fußball-WM 2014. Der „Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre“ protestiert in einem Brief an VW-Chef Martin Winterkorn gegen die Verpflichtung des dreimaligen Weltmeisters. Grund sind angeblich undemokratische Äußerungen von Pelé.

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Umstrittener Markenbotschafter: Fußball-Legende Pelé in einem neuen TV-Spot von Volkswagen.

Darum dreht sich der Streit: Als im Sommer 2013 hunderttausende Brasilianer auf die Straßen gingen und gegen Korruption und die hohen Kosten der Fußball-WM in ihrem Land demonstrierten, forderte Pelé ein Ende der Proteste. Die Fußball-Ikone rief stattdessen zur Unterstützung der Nationalmannschaft auf. „Vergessen wir dieses ganze Chaos, das in Brasilien geschieht, und denken wir daran, dass das brasilianische Team unser Land, unser Blut ist“, sagte Pelé im Fernsehen - und zog mit seiner Äußerung den Ärger vieler seiner Landsleute auf sich.

Der „Dachverband der Kritischen Aktionäre“ fordert jetzt im Rahmen seiner Kampagne „fairplay“ in einem Brief an den VW-Chef, die Zusammenarbeit mit Pelé wegen dessen „respektloser Äußerungen“ zu beenden. „Was ist, wenn der Unmut Hunderttausender Brasilianer, die wütend auf Pelés Ignoranz reagierten, sich gegen VW wendet?“, heißt es in dem Schreiben.

Der Verband startete zudem eine Unterschriftenaktion gegen den umstrittenen Markenbotschafter. Die Unterschriftenliste soll bei der VW-Hauptversammlung im Mai an Winterkorn übergeben werden.

htz

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