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Winterkorn und Merkel eröffnen CeBIT

Volkswagen Winterkorn und Merkel eröffnen CeBIT

Zusammen mit Kanzlerin Angela Merkel, dem britischen Premierminister David Cameron, Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und BITCOM-Chef Dieter Kempf hat Martin Winterkorn gestern Abend die Computermesse CeBIT eröffnet. Der VW-Chef forderte in seiner Rede eine Allianz der Autobauer gegen Missbrauch von Nutzer-Daten in vernetzten Fahrzeugen.

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CeBIT-Eröffnung: Dieter Kempf, David Cameron, Angela Merkel, Stephan Weil und Martin Winterkorn (v.l.).

„Das Auto darf nicht zur Datenkrake werden.“ Die Autobauer schützten ihre Kunden vor Gefahren wie Aquaplaning, Sekundenschlaf oder Staus. „Und mit dem gleichen Pflichtbewusstsein werden wir unsere Kunden auch vor dem Missbrauch ihrer Daten schützen“, sagte der VW-Chef. Er forderte: „Wir brauchen eine Art Selbstverpflichtung der Automobilindustrie.“

In der Autobranche ist das zunehmend vernetzte Fahren derzeit ein großer Trend, bei dem immer mehr Datenströme entstehen. Die Szenarien dahinter: Fahrzeuge kommunizieren miteinander, tauschen sich mit Rechenzentren aus, greifen auf Verkehrsinformationssysteme zu oder senden ihre Daten zu Wartungszwecken an Werkstätten.

Winterkorn betonte in seiner CeBIT-Rede: „Ja zu Big Data! Ja zu mehr Sicherheit und Komfort! Aber Nein zu Bevormundung und Big Brother!“ Die VW-Tochter Audi demonstrierte einen Prototypen des Cockpits für ein selbstfahrendes Auto mit dem Namen „James 2025“. Es hat ein Lenkrad, das sich auseinanderklappt und eine verschwindende Instrumententafel.

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