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Winterkorn: „Werde Vertrag bis 2016 mindestens erfüllen“

Volkswagen Winterkorn: „Werde Vertrag bis 2016 mindestens erfüllen“

VW-Chef Martin Winterkorn will mindestens bis 2016 an der Konzernspitze bleiben. „Mein Vertrag läuft bis 2016. Den habe ich auch vor, mindestens zu erfüllen“, sagte Winterkorn der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ zu Gerüchten, er werden Ferdinand Piëch als Aufsichtsratschef ablösen. Trotzdem ist Winterkorns Nachfolge bei VW ein Thema.

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Volkswagen: Vorstand Martin Winterkorn will nach eigenem Bekunden mindestens bis 2016 an der Spitze des Konzerns bleiben.

Der Nachfolger wird voraussichtlich aus den eigenen Reihen kommen. „Natürlich beobachten wir auch extern, wer sich hervortut“, sagte der VW-Chef. „Aber eines ist klar: In dieses Unternehmen von außen hereinzukommen und direkt an die Spitze zu gehen, ohne sich warm zu laufen, das wird nicht gehen.“ Im Übrigen gelte nach wie vor die einst von Piëch aufgestellte Regel: Ingenieure sind die besseren Chefs. „Für die Automobilindustrie ist das so“, bekräftigte Winterkorn.

Der „Spiegel“ berichtete, eine Nachfolge-Entscheidung solle erst in zwei Jahren fallen. Für den Posten des neuen VW-Chefs gebe es mehrere Kandidaten. „Wir brauchen einen Techniker an der Spitze“, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh dem Magazin. Als mögliche Kandidaten gelten demnach die Entwicklungschefs von Audi, Bentley, Seat, Skoda, Scania und Volkswagen sowie Porsche-Chef Matthias Müller.

Winterkorn unterstrich im Gespräch mit der „Wirtschaftswoche“ zudem die Notwendigkeit von Einsparungen wegen der Absatzflaute auf dem europäischen Automarkt. Aufträge sollten künftig nur noch in stark reduziertem Umfang an externe Dienstleister vergeben und stattdessen mit eigenen Kräften abgearbeitet werden.

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