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Winterkorn: „Volkswagen erfindet sich neu“

AZ/WAZ-Interview Winterkorn: „Volkswagen erfindet sich neu“

Wolfsburg. Die  Autobranche stecke mitten in einer digitalen Revolution, sagte VW-Chef Martin Winterkorn im WAZ-Interview anlässlich der Internationalen Automobilausstellung IAA. „Wir sind dabei, die Weichen für das nächste Jahrzehnt zu stellen: technologisch, wirtschaftlich und was die Strukturen angeht."

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Martin Winterkorns Standort-Bekenntnis: Das VW-Werk Wolfsburg hat im Volkswagen-Konzern eine technologische Vorreiterrolle.

Das ist nicht weniger als die Neuerfindung von Volkswagen“, sagte der Konzernchef, dessen Vertrag bis Ende 2018 verlängert werden soll.

Kritik am geplanten Wechsel von Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch an die Spitze des VW-Aufsichtsrats hält Winterkorn für unbegründet. „Diese Zusammenarbeit ist ja durch das Aktienrecht festgelegt. Da gibt es klare Regeln“, sagte Winterkorn und betonte: „Hans Dieter Pötsch und ich arbeiten seit langem, erfolgreich, professionell und vertrauensvoll zusammen. Ich sehe keinen Grund, warum sich daran in Zukunft etwas ändern sollte.“

Der seit Sommer laufende Umbau des VW-Konzerns werden den Marken und Regionen mehr Verantwortung bringen. „Aber ich sage auch: Dieser Konzern braucht auch in Zukunft eine leistungsfähige und starke Zentrale hier in Wolfsburg“, stellte der VW-Chef klar.

Das VW-Werk Wolfsburg hat im Volkswagen-Konzern laut Winterkorn eine technologische Vorreiterrolle. Für die Zukunftsfähigkeit des Stammwerks investiere VW bis 2019 insgesamt 5,3 Milliarden Euro in den Standort Wolfsburg. „Das ist ein ganz klares Zeichen dafür, dass wir das Werk Wolfsburg in eine erfolgreiche Zukunft führen.“

Mit Optimismus sieht Winterkorn auch die Zukunft des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. „Mal sehen, wo das in Zukunft noch hinführen wird.“

  • Das ausführliche Interview lesen Sie am Freitag in der aktuellen AZ/WAZ - sowohl in der Druckausgabe als auch im E-Paper.
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