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Winterkorn: VW-Konzern steht vor Umbau

Winterkorn: VW-Konzern steht vor Umbau

Der Volkswagen-Konzern steht neben der Neuordnung seines Nutzfahrzeug-Geschäfts laut einem Bericht vor weiteren Umbauschritten. Vorstandschef Martin Winterkorn habe die Führungskräfte bei einem internen Manager-Treffen in Wolfsburg am Donnerstagabend auf eine neue Struktur eingeschworen, meldete die Fachzeitschrift „Automobilwoche“.

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VW-Chef Martin Winterkorn: Bei einem Manager-Treffen schwor er die Führungskräfte auf einen Umbau des Zwölf-Marken-Konzerns ein.

Quelle: Archiv

„Wir müssen schneller, effizienter und beweglicher werden“, sagte Winterkorn nach Informationen des Blatts. Grund seien Herausforderungen wie die Digitalisierung oder das autonome Fahren. Aus dem Unternehmen hieß es, der VW-Chef habe die Manager kurzfristig einberufen, um einen Ausblick auf mehrere Zukunftsthemen zu geben.

Ein Thema ist dabei die Dezentralisierung von Aufgaben. Als ein erster Schritt gilt etwa der schon beschlossene Aufbau einer eigenständigen Holding für die schweren Nutzfahrzeuge mit den Töchtern MAN und Scania. Dem Bericht zufolge soll die neue Gesamtaufstellung bis zum Oktober in Kraft sein, eine offizielle Bestätigung für diesen Zeitplan gab es zunächst nicht.

Auch Betriebsratschef Bernd Osterloh dringt auf eine Fortsetzung des Umbaus: „Wir brauchen klare Strukturen, um in einzelnen Bereichen schnell und flexibel handeln zu können.“ Vorstand und Kontrolleure wollen nach Angaben aus Aufsichtsratskreisen in den nächsten Wochen prüfen, inwieweit der Konzern insgesamt stärkere Holding-Funktionen erhält, um sich um übergreifende Themen wie gemeinsame Einsparchancen zu kümmern. Im Gegenzug könnten Fahrzeugmarken und -sparten mehr dezentrale und regionale Entscheidungsmacht erhalten.

In Spanien gab VW unterdessen eine Milliarden-Investition bekannt. Bis 2019 sollen dort 4,2 Milliarden Euro in Werke und Modelle fließen.

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