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Werklogistik: Tägliche Meisterleistung

Volkswagen Werklogistik: Tägliche Meisterleistung

Strategische Planung und Transportmanagement gehören für Logistiker im VW-Werk Wolfsburg zum Alltag: 2000 VW-Beschäftigte und zusätzlich 900 Dienstleister arbeiten in dem Bereich.

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Leiter Werklogistik Reinhard de Vries: „Die synchrone Produktion ist unser Ziel“.

Quelle: Photowerk (bs)

„Die synchrone Produktion ist unser Ziel. Dabei wollen wir jede Verschwendung vermeiden“, sagt Reinhard de Vries, Leiter Werklogistik mit Zentrale in Halle 12. Etwa 3650 Fahrzeuge pro Tag werden im Werk Wolfsburg produziert – die Logistiker sorgen für den Materialfluss.

Dabei lautet das Motto „Blue Logistics“ – VW-Logistik soll nicht nur so effizient, sondern auch so umweltfreundlich wie möglich werden. Reinhard de Vries: „Wir setzen noch stärker auf die Schiene.“ Zudem habe man die ersten zwei Erdgas-betriebenen Lkw im Einsatz. „Langfristig könnten wir allein im Lkw-Nahverkehr jährlich 31.430 Tonnen CO2 einsparen.“

Um möglichst wenig Kapital zu binden, strebt die Logistik danach, den Vorrat an Kaufteilen von derzeit dreieinhalb auf zwei Tage zu senken. Damit trotzdem nie ein Bauteil in der Produktion fehlt, muss das Material also schneller fließen – eine logistische Herausforderung, die Kreativität, Teamfähigkeit, Kommunikations-Talent und IT-Verständnis voraussetzt.

Das weiß auch Betriebsrat Stephan Wolf. Auf den Feldern Produktivität, Arbeitssicherheit, Gesundheitsstand und Ideenmanagement habe man in den vergangenen Jahren große Fortschritte erzielt. Wolf: „Vor ein paar Jahren noch sollte in der Logistik Personal reduziert werden. Inzwischen haben wir 70 von 300 Zeitarbeitern übernommen.“ Geholfen habe auch die stärkere Auslastung des VW-Werks. Wolf: „In der Logistik haben wir Jobs aufgebaut und Personal gesichert.“

jl

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