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Weltpremiere im Automuseum: CC1 gehört ab sofort zur Sammlung

Prototyp des Audi A2 erstmals ausgestellt Weltpremiere im Automuseum: CC1 gehört ab sofort zur Sammlung

Eine Weltpremiere im Automuseum: Der CC1 gehört ab sofort zur Sammlung, der Prototyp des Audi A2. Er wurde zuvor noch nie der Öffentlichkeit gezeigt.

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Premiere im Automuseum: Christian Bartsch von Volkswagen Pro Ehrenamt (v.l.), Markus Wassermann und Herfried Wichern von EDAG und Eberhard Kittler vom Automuseum präsentieren den Leichtbau CC1.

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg. Das VW-Automuseum präsentiert rund 150 Exemplare von Serienfahrzeugen, Prototypen und Einzelanfertigungen aus der VW- und Audi-Geschichte. Doch die neueste Errungenschaft des Hauses in der Dieselstraße wurde der Öffentlichkeit bisher noch niemals gezeigt. Es handelt sich um den Prototypen des Audi A2, entwickelt in den 90er Jahren in absoluter Leichtbauweise. Nur 440 Kilogramm wiegt das Gefährt aus Alu und Karbon, von dem Teile und Erkenntnisse zum Luftwiderstand tatsächlich in die spätere Audi-Produktion einflossen.

Der Prototyp namens CC1 indes verschwand irgendwo im Depot, war unter Schrott verschüttet und tauchte erst in diesem Jahr nahezu total demoliert wieder auf. „Ein hoffnungsloser Fall?“, fragte Stiftungsvorstand Eberhard Kittler vom Automuseum. „Nein“, nicht für die absoluten Experten der weltweit agierenden Ideenschmiede EDAG Engineering, Niederlassung Gifhorn. Unter Leitung von Herfried Wichern haben Markus Wassermann und zwei Mitarbeiter den CC1 geradezu in Handarbeit wieder bis aufs Feinste rekonstruiert, maßgeblich unterstützt von Christian Bartsch, früherer Mitarbeiter der VW-Forschung, und Rolf Thomas von VW-Pro-Ehrenamt. Der erinnert sich: „Einige Teile erkennen wir wieder, sie sind in den A2 übernommen worden.“

Eberhard Kittler sagte der EDAG herzlichen Dank, insbesondere dafür, dass der CC1 nun in die Kollektion des Automuseums übergehen konnte. „Was wir hier sehen ist nichts Geringeres als eine absolute Weltpremiere“, schwärmte der Stiftungsvorstand.

Meisterliche Arbeit wurde dem Team um Markus Wassermann bescheinigt. „Es war tatsächlich eine gewisse Herausforderung“, meinte der bescheiden. Die Lackierung erwies sich als kompliziert. Etliche Teile fehlten gänzlich. Sie mussten anhand alter Fotos und archivierter Pläne komplett rekonstruiert werden.

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