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Warmumformung: VW prämiert Idee des Monats

Volkswagen Warmumformung: VW prämiert Idee des Monats

VW-Mitarbeiter Michael Marossek (43) aus Wendschott hat mit einem guten Einfall dafür gesorgt, dass die Warmumformung im Werk Wolfsburg noch besser funktioniert. Das Unternehmen spart dadurch mehr als 63.000 Euro im Jahr. Das Ideenmanagement hat den Vorschlag jetzt als Idee des Monats ausgezeichnet.

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Idee des Monats: Durch den Verbesserungsvorschlag von Michael Marossek funktioniert die Warmumformung von Bauteilen - wie hier am Kragenloch - noch besser.

Um die Bauteile für die späteren Seitenteile von Golf Sportsvan und Golf Variant warmumformen zu können, wird die Platine auf 930 Grad erhitzt. Dabei dehnt sich das Material um bis zu zehn Millimeter pro Meter aus. Beim Umformungsprozess selbst wird das Bauteil dann auf 200 Grad abgekühlt und schrumpft wieder zusammen.

In der Vergangenheit konnte es vorkommen, dass das umgeformte Bauteil durch die Abkühlung am Positionierungsdorn festklemmte. Ein Mitarbeiter musste dann das Bauteil manuell herauslösen. Außerdem konnten Spannungen im Material entstehen, die eine erneute Überprüfung der Bauteil-Maße erforderten.

Hier greift die Idee von Michael Marossek. Der gelernte Werkzeugmechaniker entwickelte einen Positionierungsdorn mit „Kuppel“. Dadurch ist ein Festhängen der Platine am Dorn ausgeschlossen, und die Maße des Bauteils bleiben konstant. Die Lösung entstand spontan. „Ich hatte die Idee mit der Kuppel ganz plötzlich im Kopf. Und auch bei den nachfolgenden Überprüfungen konnte ich kein Problem finden.“

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