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WAZ testete den E-Golf: Ganz leise durch Berlin

Volkswagen WAZ testete den E-Golf: Ganz leise durch Berlin

Volkswagen baut sein Elektro-Sortiment weiter aus, im Mai wird der E-Golf an die Händler ausgeliefert. WAZ-Redakteur Gerrit Pfennig testete ihn jetzt vorab in Berlin.

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Testfahrt durch Berlin: WAZ-Redakteur Gerrit Pfennig fuhr mit dem neuen E-Golf vom Flughafen Tempelhof durch den Großstadt-Dschungel. Sein Fazit: Dieser Golf besticht durch Kraft und eine ansehnliche Reichweite.

Quelle: Photowerk (rpf)

Sein Bericht:

Rein äußerlich unterscheidet den E-Golf von der herkömmlichen Version wenig, nur die aerodynamischen Felgen und serienmäßige Dachkantenspoiler verraten, dass es bei diesem Auto vor allem um Energie-Einsparung geht.

Der Aha-Effekt kommt beim Starten: Kein Geräusch ist zu hören, einzig die Display-Anzeigen verraten mir, dass der Wagen fahrbereit ist. Etwas ungläubig wähle ich mit dem Schalthebel den Fahrmodus „D“ und trete auf das Pedal - schon geht es los. Ohne Verzögerung stehen 115 PS und 270 Newton-Meter zur Verfügung. Diese Kraft zieht mich schnell voran und ich fädele mich in den Verkehr ein. Dort wird mir erst bewusst, wie ruhig es im Golf ist. Leicht zu hören sind nur die Reifen auf dem Asphalt.

Mein Weg führt mich am Berliner Hauptbahnhof vorbei, als ich in den Rekuperationsmodus schalte. Der E-Golf wandelt in mehreren Stufen Bremsenergie in Strom um. In der höchsten Stufe verändert sich so das Fahrverhalten. Wenn man den Fuß vom Pedal nimmt, ist sofort die Bremswirkung zu spüren.

Nachdem ich Treptow-Köpenick hinter mir gelassen habe, führt mich mein Weg auf die Autobahn. Im Normal-Modus kann der E-Golf auch hier bestens mithalten. Bei Tempo 140 ist Schluss, aber auf der Stadtautobahn wäre ohnehin nicht mehr erlaubt.

Mein Fazit: Der E-Golf macht Spaß. Mit einer Reichweite von 190 Kilometern könnte er gerade im Stadtverkehr eine echte Alternative zum Verbrennungsmotor werden.

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