Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
WAZ testet den Golf Sportsvan: Kantiger, flotter und jünger!

Volkswagen WAZ testet den Golf Sportsvan: Kantiger, flotter und jünger!

Kantiger, flotter, jugendlicher: Mit seinem neuen Golf Sportsvan krempelt Volkswagen das Vorgängermodell Golf Plus kräftig um. Ab dem 27. Mai steht bei den Händlern ein schnittiges Auto mit spannenden Fahreigenschaften. WAZ-Redakteur Gerrit Pfennig testete den Sportsvan vorab an der französischen Côte d‘Azur. Sein Fahrbericht:

Voriger Artikel
Studenten untersuchen Wege im Werk
Nächster Artikel
„Als der Käfer laufen lernte“: Ausstellung im Automuseum

Bieder war gestern: WAZ-Redakteur Gerrit Pfennig testete an der Côte d‘Azur den neuen Golf Sportsvan, den von VW rundum erneuerten Nachfolger des Golf Plus.

Quelle: Photowerk (rpf)

Bieder und vernünftig – es dürften vor allem Adjektive wie diese sein, die Passanten spontan einfallen, wenn man sie nach dem Golf Plus fragt. Doch der Wagen, der in Nizza vor mir steht, ist anders. Mit blitzenden Chromteilen und einer scharf gezogenen Seitenlinie macht der Sportsvan schnell klar: Er ist mehr als nur ein Vehikel, um sperrige Dinge von A nach B zu transportieren.

Auch im Innenraum werden die Veränderungen deutlich. Wie im Golf VII liegt das Lenkrad perfekt in der Hand, die Instrumente sind leicht zu bedienen und strahlen Qualität aus. Im Handumdrehen lassen sich zudem die Rücksitze um 18 Zentimeter nach vorne verschieben – schnell verschwinden meine Gepäckstücke im Kofferraum.

Und dann geht es auf die Teststrecke: In engen Serpentinen führt sie von Nizza über die Parfum-Metropole Grasse bis nach Saint Tropez. Ich habe mir für diesen Weg einen TDI mit 150 PS und Sechsgang-Schaltung ausgesucht. Diese Entscheidung sollte ich nicht bereuen: Auch in den engsten Kurven liegt der Wagen trotz seiner Höhe sehr gut auf der Straße und zieht mühelos über die Berge. Im Sportmodus wird die Fahrt noch aufregender – und dank Systemen wie dem Front-Assist auch sicherer.

Nach unzähligen Kurvenfahrten fällt meine Bilanz positiv aus. Mit dem Sportsvan (Basispreis: 19.625 Euro) ist VW eine gelungene Mischung zwischen Alltagstauglichkeit und Sportlichkeit gelungen. Wer jedoch die volle Sportlichkeit genießen will, muss auch tiefer in die Tasche greifen. Es bleibt abzuwarten, ob das Konzept aufgeht.

Voriger Artikel
Nächster Artikel