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WAZ beim WM-Sieg über die USA: Die Anreise war ein Abenteuer

Volkswagen WAZ beim WM-Sieg über die USA: Die Anreise war ein Abenteuer

Das WM-Gruppenspiel zwischen Deutschland und den USA war nicht nur ein sportlicher Höhepunkt. Das Wetterchaos am Austragungsort an der brasilianischen Atlantikküste machte die Anreise für viele Fans zum Abenteuer. Auch mehrere Wolfsburger erlebten am Donnerstag die Regenschlacht von Recife, darunter WAZ-Redakteur Florian Heintz. Sein Bericht:

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Nass, aber glücklich: Die Anreise war für WAZ-Redakteur Florian Heintz wegen des Wetter-Chaos‘ in Recife (kl. Bild) ein Abenteuer. Immerhin war er pünktlich zum Siegtor von Thomas Müller im Stadion.

Gemeinsam mit einigen anderen Journalisten informiere ich mich gerade in Sao Paulo über die Aktivität von Volkswagen in Brasilien. Zum letzten WM-Vorrundenspiel des DFB-Teams machen wir einen Abstecher in den Nordosten des Landes. Gut drei Stunden vor dem Anpfiff landen wir am Flughafen in Recife, wo es offenbar seit Stunden wie aus Eimern schüttet. Die Dramatik der Situation ist allerdings noch nicht zu erkennen, die Stimmung bei bestem Fritz-Walter-Wetter ist weiter gut.

Ein Bus soll uns zum Stadion bringen, eine Strecke von 24 Kilometern. Auf den verstopften Straßen geht es aber kaum voran. Allmählich wird klar, dass mehr dahinter steckt als nur das typische Verkehrschaos in einer brasilianischen Millionen-Metropole. Ganze Straßenzüge in Recife stehen komplett unter Wasser. Autos, Motorräder und auch unser Bus müssen sich durch knietiefe Pfützen arbeiten. Nach anderthalb Stunden wächst die Gewissheit, dass wir es nicht mehr pünktlich zum Anstoß schaffen werden. Einige Kollegen schlagen vor, die Partie in einer Kneipe zu verfolgen - immerhin besser als ohne Fernseher im Bus zu sitzen.

Die Rettung bringt ein ortskundiger Helfer, der uns zu einer Metrostation schleust. In einer überfüllten Bahn und noch einmal per Bus gelangen wir schließlich zur weit außerhalb der Stadt gelegenen Arena Pernambucco. Pünktlich zur zweiten Halbzeit sitzen wir nass, aber glücklich auf unseren Plätzen und sehen das Tor des Tages von Thomas Müller.

Würdiger Abschluss eines kuriosen Fußball-Abenteuers: Auf der Rückfahrt im Bus sitze ich ausgerechnet neben drei VW-Mitarbeitern aus Wolfsburg. Hagen Wischeropp, Frank Petersen und Alexander Pavel haben sich alle drei deutschen Vorrundenspiele in Brasilien angeschaut. „Ein großartiges Erlebnis, ein tolles Land!“, sagt Pavel.

htz

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