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Vor 60 Jahren: Carl Hahn kam nach Wolfsburg!

Volkswagen Vor 60 Jahren: Carl Hahn kam nach Wolfsburg!

Heute vor genau 60 Jahren kam Carl H. Hahn nach Wolfsburg. Das feiert der ehemalige Volkswagen-Chef mit Weggefährten.

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Besonderer Tag für den Ex-VW-Chef: Heute vor 60 Jahren kam Carl H. Hahn nach Wolfsburg. Als „Vater des Kunstmuseums“ hat er dort ein Büro, außerdem setzt er sich für frühkindliche Bildung in der Edith-Stein-Kita ein.

Quelle: Foto: Hensel

1954 kam er nach Wolfsburg – VW hatte gerufen. Damals lebte Hahn in Paris, arbeitete dort als Diplomat und wollte sich beruflich verändern. Der Umzug von der französischen Metropole in die Provinz am Zonenrand sei für ihn kein Problem gewesen – ganz im Gegenteil. „Ich habe das nicht als großen Kontrast empfunden“, erklärt Hahn. „Wolfsburg war schon damals wie heute sehr dynamisch und hat eine fabelhafte Bevölkerung.“

Hahn fühlte sich von der ersten Stunde an wohl in seiner neuen Heimat und von den Menschen gut aufgenommen. Deshalb war es für ihn und seine Ehefrau Marisa, die 2013 starb, nie eine Frage, wegzuziehen. Die Stadt biete viel Kultur, Natur und Einrichtungen wie die Autostadt, die die Lebensqualität deutlich erhöhten. Dass er den Ruhestand hier verbringe, habe ihm die „Zeit gegeben, seine ehemaligen Führungskräfte als Menschen kennenzulernen“, so Hahn. Seit 1990 ist er Ehrenbürger der Stadt.

Mit Volkswagen ist Hahn immer noch eng verbunden. Alle Entwicklungen beobachtet er sehr genau, ist regelmäßig an Standorten in der ganzen Welt. Er schaut sich aber nicht nur die Fabriken an, sondern zum Beispiel auch Kitas. Vor allem die frühkindliche Bildung mit Fremdsprachen sei enorm wichtig – für die persönliche Entwicklung der Kinder, aber auch die wirtschaftliche Entwicklung eines Staates.

Deshalb unterstützt Hahn die Edith-Stein-Kita in Reislingen-Südwest, die mit Erfolg Englisch und Chinesisch für die Kleinsten anbietet. So etwas müsste es häufiger geben, sagt der Vater des Kunstmuseums.

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