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Volkswagen auf der IAA: Weltpremiere für den Elektro-Golf

Volkswagen Volkswagen auf der IAA: Weltpremiere für den Elektro-Golf

Für Volkswagen hat das Elektrozeitalter begonnen. Auf der Automobilmesse IAA in Frankfurt zeigte VW gestern erstmals den rein elektrisch betriebenen Golf. Der Start der Serienfertigung in Wolfsburg ist für Dezember geplant.

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Auftakt zur IAA in Frankfurt: VW präsentierte den elektrischen Stadtflitzer E-Up (o.) und den Elektro-Golf.

VW-Chef Martin Winterkorn betonte, dass Volkswagen die Elektromobilität „in die Mitte des Konzerns geholt“ habe. 400 Top-Experten für die Elektro-Antriebe seien neu an Bord geholt und fast 70.000 Mitarbeiter in Entwicklung, Produktion und Service für die neue Technologie fit gemacht worden – „die größte Elektro-Schulung der Branche“, so Winterkorn.

Der neue Golf sei durch die Baukastenstrategie von vornherein auf die Montage von Elektromotoren ausgelegt. Deshalb laufen der E-Golf und die Modelle mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren von den selben Montagebändern. So könne „flexibel und risikoarm auf die jeweilige Nachfrage reagiert“ werden.

Ein Hingucker auf dem VW-Messestand war außerdem der neue E-Up. VW-Chefentwickler Heinz-Jakob Neußer brachte den Käfer als Start der Massenmotorisierung ins Spiel und schlug einen Bogen in die Zukunft: „Wenn Sie sich heute den E-Up anschauen, dann ist das wieder etwas Ähnliches: Wir machen hier mit dem E-Up die E-Mobilität für die breite Bevölkerung zugänglich.“

Die Gruppe Pet Shop Boys tritt beim Volkswagen Konzernabend auf.

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VfL-Fußballerin Lena Goeßling rollte im neuen Golf Sportsvan auf die Bühne. „Ich mag es sehr schnell“, sagte die Triple-Gewinnerin – und das nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch auf der linken Spur der Autobahn.

Einen besonders spektakulären Auftritt hatte die VW-Luxustochter Bugatti, die eine neue Spezial-Edition ihres Modells Grand Sport Vitesse vorstellte. Der Wagen kostet 2,28 Millionen Euro. Bugatti will drei Exemplare bauen.

Über das beim Autokauf wichtige Kriterium Design sagte Winterkorn gestern: „Es kostet nicht mehr, das Blech so zu verbiegen, dass es gut aussieht.“ Im Streit zwischen Suzuki und dessen Großaktionär VW bleiben die Fronten verhärtet. Es gebe schlicht keine Gespräche, sagte der VW-Chef. Damit erteilte er Berichten eine Absage, wonach sich die Streithähne zuletzt angeblich wieder annäherten.

Prominente Messebesucher: VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch verfolgte die VW-Präsentationen mit Ehefrau Ursula und Wolfgang Porsche

wms/htz

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