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Versuchsfläche: VW arbeitet mit innovativer Fördertechnik

Volkswagen Versuchsfläche: VW arbeitet mit innovativer Fördertechnik

Im VW-Werk Wolfsburg ist eine Versuchsfläche für modernste Fördertechnik eröffnet worden. „Innovative Fördertechnik wird hier bis zur Serienreife entwickelt und dann in die Fertigungslinien integriert“, sagte die Leiterin der Abteilung Industrieservice, Annett Moerlin.

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Industrieservice im Wolfsburger Volkswagen-Werk: Anlage mit modernster Fördertechnik eröffnet.

„Wir leisten damit außerdem einen entscheidenden Beitrag zur Energieeinsparung im Vergleich zu herkömmlichen Technologien“, sagte Moerlin.

Waldemar Müller, Leiter der Werkplanung, betonte die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Forschung, der Planung und der Hausanfertigung aus dem Industrieservice. Das wichtigste Ausstellungsstück sei der so genannte Gebremste Schwerkraftförderer, der von VW und der TU Chemnitz entwickelt wurde. Die „einfache, robuste Technik“ läuft laut Moerlin wartungsarm und ist langlebig. Der von Moerlins Abteilung errichtete Schwerkraftförderer soll nach der Bewährungsprobe in Wolfsburg in weiteren Werken zum Einsatz kommen.

Zur Entwicklung der neuen Fördertechnik hat der Innovationsfonds II die Anschubfinanzierung geleistet, erklärte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Stephan Wolf: „Uns ist es als Betriebsrat besonders wichtig, neue Geschäftsfelder und Innovationen anzustoßen und umzusetzen.“

Der Schwerkraftförderer bewegt in der Golf-Produktion beispielsweise im Rohbau die Türen. Das System kommt weitgehend ohne Elektromotoren oder ähnliche Antriebe herkömmlicher Fördersysteme aus. Stattdessen hängt die Fracht an einem Laufwagen, der auf der minimal geneigten Schiene mit der Schwerkraft abwärts rollt.

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