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Verkäufe bei VW zum Halbjahr klar im Plus

Volkswagen Verkäufe bei VW zum Halbjahr klar im Plus

Der VW-Konzern trotzt bei seinen Auslieferungen den Stürmen der Diesel-Krise. Ein starker Monat Juni schob den Autobauer bei seiner Verkaufsbilanz zum Halbjahr merklich ins Plus. Im Juni lieferte Volkswagen mit seinen zwölf Marken 883.400 Fahrzeuge an Kunden aus, 5,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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Starker Juni: Die Verkäufe im VW-Konzern haben sich zum Halbjahr klar ins Plus bewegt.

Quelle: Archiv

Mit dem starken Juni stehen nach sechs Monaten die Zeichen bei den Verkäufen klarer als zuvor auf Zuwachs: 5,12 Millionen Fahrzeuge sind 1,5 Prozent Verbesserung im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015.

Nach fünf Monaten Ende Mai hatte der Zuwachs lediglich bei 0,8 Prozent gelegen. Zumindest als Momentaufnahme scheint VW damit zehn Monate nach dem Ausbruch der Diesel-Krise eine Durststrecke zu verlassen.

Konzernvertriebschef Fred Kappler, sagte: „Das insgesamt solide Wachstum während des ersten Halbjahrs resultiert auch aus dem starken Juni-Ergebnis. Besonders die Regionen Europa und Asien-Pazifik fungierten als Impulsgebe.“

Im wichtigsten Markt China legten die Verkäufe um 7 Prozent auf knapp 1,9 Millionen Autos zu. Gut 36 Prozent aller Verkäufe macht Volkswagen im Reich der Mitte. Dagegen bereitet neben Russland und Südamerika der zweitgrößte Automarkt USA Sorgen: Dort stehen die konzernweiten Auslieferungen auch wegen eines Diesel-Verkaufsstopps im Halbjahr gut sieben Prozent im Minus – dort verkaufte der Konzern 273.800 Autos.

Bei den einzelnen Marken verzeichnete VW-Pkw einen starken Juni (+4,7 Prozent), liegt aber auf Sechsmonatssicht noch leicht im Minus (-0,7 Prozent). Auch der Lkw- und Bushersteller MAN steckt auf Jahressicht im Rückwärtsgang (-1,1 Prozent) und verlor im Juni sogar zweistellig. Auch Porsche (-2,7 Prozent) erlebte im Juni einen kleinen Dämpfer.

Marke VW steigert Absatz im Juni wieder

Die Marke VW hat trotz des Abgasskandals erstmals seit Monaten wieder ein kräftiges Plus bei den Autoverkäufen eingefahren. Die weltweiten Auslieferungen wuchsen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,7 Prozent auf 492.800 Autos. Im Januar waren die Verkaufszahlen zum letzten Mal gestiegen. Im ersten Halbjahr lagen die Verkäufe der Marke VW mit gut 2,9 Millionen Wagen noch immer 0,7 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Jürgen Stackmann, Vertriebsvorstand der Marke Volkswagen, sagte mit Blick auf den Juni-Absatz: „Insbesondere die stabile Performance in Europa sowie ein starkes Resultat in China haben dieses positive Ergebnis beeinflusst. Die hervorragende Resonanz auf den neuen Tiguan geben weiteren Schwung für das zweite Halbjahr.“

In China verkaufte die Marke VW im Juni mit 220.500 Autos fast ein Viertel mehr. Im gesamten ersten Halbjahr setzte VW dort 1.392.300 Autos ab, ein Plus von 7,3 Prozent. In Deutschland gingen die Verkäufe von Januar bis Juni um 0,8 Prozent auf 784.200 Autos zurück, in Westeuropa sank der Absatz leicht auf 784.200 Fahrzeuge (-0,8 Prozent). In Zentral- und Osteuropa stiegen die Verkäufe auf 100.900 (+6,2). In den USA verkaufte die Marke im ersten Halbjahr 149.000 Fahrzeuge (-14,6 Prozent).

Die Marken im Überblick

Volkswagen Pkw: Die Marke VW lieferte von Januar bis Juni weltweit 2,925 Millionen Autos aus (2015: 2,946 Millionen), ein Rückgang von 0,7 Prozent.

Audi: Die Premiumtochter verkaufte weltweit 953.200 Fahrzeuge (2015: 902.300) und erzielte ein Plus von 5,6 Prozent.

Porsche: Der Sportwagenhersteller Porsche lieferte in sechs Monaten insgesamt 118.000 Fahrzeuge (2015: 114.000)  aus, ein Plus von 3,5 Prozent.

Skoda: Die Marke Skoda verkaufte von Januar bis Juni weltweit 569.400 Autos (2015: 544.300), das waren 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Seat: Die spanische VW-Tochter Seat verkaufte bis Ende Juni weltweit 216.800 Wagen (2015: 216.500), das ist ein Plus von 0,2 Prozent.

VW-Nutzfahrzeuge: Die Nutzfahrzeugtochter lieferte 238.800 Fahrzeuge aus (2015: 223.200), ein Plus von 7,0 Prozent.

MAN: Der Lastwagenbauer verkaufte im ersten Halbjahr 49.300 Fahrzeuge (2015: 49.900), ein Minus von 1,1 Prozent.

Scania: Die schwedische Lastwagentochter setzte 40.300 Fahrzeuge ab (2015: 37.000), ein Plus von 9,0 Prozent.

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