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Veggie-Streit: BUND springt Autostadt bei

Wolfsburg Veggie-Streit: BUND springt Autostadt bei

Der Streit um die Veggie-Werbung der Autostadt geht weiter. Nach der Kritik des Landvolks und eines großen Schlachtkonzerns an VW (WAZ berichtete) schlug sich gestern überraschend der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) auf die Seite des Autoherstellers. Unterdessen hat die Autostadt den strittigen Text von ihrer Homepage entfernt.

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Webseite der Autostadt-Gastronomie: Der Online-Auftritt wurde gestern überarbeitet.

„Mit der Kritik an dem Angebot veganer und vegetarischer Gerichte in Restaurants der Autostadt Wolfsburg stellt sich das Landvolk nicht nur vor die Fleischindustrie Niedersachsens, sondern auch gegen einen Teil seiner eigenen Mitglieder“, sagte Tilman Uhlenhaut, Landwirtschaftsreferent des BUND Niedersachsen. Denn das Gemüse, Obst und die Beilagen in der Gastronomie der Autostadt stammten überwiegend von niedersächsischen Erzeugern.

Die Autostadt wirbt unter dem Motto „vital, vegetarisch, vegan“ für gesunde Ernährung in ihren Restaurants. Weil die Gastronomie auf ihrer Homepage Vorteile einer fleischlosen Ernährung angepriesen und Umweltschäden durch die Tierhaltung aufgelistet hatte, sprach das Landvolk zunächst von einer „Diffamierung“ der Landwirte. Der Schlachtkonzern Rothkötter will VW sogar boykottieren, „solange die Stigmatisierung der konventionellen Land- und Ernährungswirtschaft auf der Homepage nicht beendet wird“.

Angesichts des Wirbels hat die Autostadt gestern tatsächlich reagiert und die Darstellung der Vor- und Nachteile der angebotenen unterschiedlichen Ernährungsstile von ihrer Homepage entfernt - um die Gespräche zum Thema Ernährung ohne Vorbelastung weiter zu führen, wie es in einer Erklärung heißt.

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