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VW will bei Rallye-WM wieder Titel: „Nicht aus Jux und Dollerei“

Volkswagen VW will bei Rallye-WM wieder Titel: „Nicht aus Jux und Dollerei“

VW will bei der Rallye-Weltmeisterschaft den Titel verteidigen. „Wir machen Motorsport ja schließlich nicht aus Jux und Dollerei“, sagte Konzernchef Martin Winterkorn am Dienstag beim WM-Kick-off in Wolfsburg im VW-Werk. Beim WM-Debüt mit dem Polo R WRC im vergangenen Jahr hatte Volkswagen alle drei Titel in der Fahrer-, Beifahrer- und Herstellerwertung souverän gewonnen.

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Titelverteidigung: Beim Rallye-Debüt mit dem Polo R WRC im vergangenen Jahr hatte Volkswagen drei Titel souverän gewonnen.

Quelle: Archiv

„Nach dem Erfolg in 2013 ist klar, dass es für uns nur ein Ziel gibt: die Titelverteidigung. Uns ist bewusst, dass das kein einfaches Unterfangen wird, denn mit Citroen, Ford und Neueinsteiger Hyundai haben wir gleich drei Marken, die uns das Leben schwer machen wollen“, sagte VW-Motorsportdirektor Jost Capito. Saisonauftakt ist traditionell der Klassiker in Monte Carlo am 16. Januar.

Auch für Weltmeister Sébastien Ogier steht fest: „Wir wollen natürlich wieder ganz oben stehen. Die Konkurrenz ist stärker als im letzten Jahr. Ich erwarte auch, dass meine Teamkollegen mich noch mehr fordern werden.“ Der Franzose geht mit seinem Landsmann Julien Ingrassia als Co-Pilot die Mission Titelverteidigung an.

Winterkorn unterbrach für die Veranstaltung sogar eine Vorstandssitzung und gratulierte der gesamten Mannschaft zu „diesem großartigen Erfolg. Wir hatten keinen einzigen technisch bedingten Ausfall“, sagte er. Neben dem fahrerischen Können der Piloten imponierte Winterkorn vor allem die Zuverlässigkeit des Polo. „Das war eine tolle Mannschaftsleistung“, sagte er. Für ihn sei der Gewinn der Herstellerwertung „ganz besonders wichtig“.

Nach der Präsentation schickte Winterkorn die Champions Ogier und Ingrassia mit ihrem VW Polo R WRC auf die Reise ins Fürstentum. Mit der Deutschland-Fahne in der Hand gab er dem Duo das Zeichen zum Start von einer Rampe. Capito erklärte: „Wir haben die kurze Pause zwischen dem letzten WM-Lauf in Wales im November und dem Jahreswechsel genutzt, um den Polo im Rahmen des Reglements weiterzuentwickeln.“

dpa

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