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VW verdiente 629 Euro pro Auto

Volkswagen VW verdiente 629 Euro pro Auto

Volkswagen verdiente im ersten Halbjahr 2013 laut einer Studie 629 Euro pro verkauftem Auto. Der japanische Konkurrent Toyota ist demzufolge deutlich profitabler und strich je Fahrzeug einen Gewinn von 1801 Euro ein.

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Volkswagen: Mit jedem verkauften Fahrzeug verdiente die Marke im ersten Halbjahr 2013 laut einer Studie 629 Euro.

Quelle: Nigel Treblin

Die Analyse des CAR-Instituts der Uni Duisburg-Essen vergleicht die um Sondereffekte bereinigten Gewinne vor Zinsen und Steuern aus dem reinen Autogeschäft - also etwa ohne die Beiträge der Finanztöchter - und setzt sie ins Verhältnis zum Fahrzeugabsatz.

Bei den Massenherstellern liegt Toyota mit Abstand an der Spitze. Dahinter rangiert Koreas Konzern Hyundai-Kia mit 1027 Euro Betriebsgewinn pro Fahrzeug (Hyundai) und 911 Euro (Kia). „Hyundai-Kia ist klar ein Unternehmen, das um die Weltmarktführerschaft kämpft“, sagt CAR-Chef Ferdinand Dudenhöffer. Es folgen Nissan (861 Euro), Honda (785 Euro), Chrysler (768 Euro), Ford (717 Euro) und die VW-Tochter Skoda (671 Euro).

Die Marke VW landet mit einem Gewinn von 629 Euro pro Auto überraschend weit hinten. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 751 Euro. Bei VW ist allerdings aufgrund der Bilanzierungsregeln das China-Geschäft nur teilweise berücksichtigt.

Bei den Premium-Marken führt aufs Neue die VW-Tochter Porsche (16.590 Euro pro Auto) vor Ferrari-Maserati (15.000 Euro) und Audi (3821 Euro).

Mit Ausnahme von Renault dämmten alle Marken mit roten Zahlen ihre Verluste pro Fahrzeug im ersten Halbjahr ein. Besonders stark verbessert haben sich Fiat (noch 130 Euro Verlust pro Auto nach 384 Euro im Jahr 2012) und die VW-Tochter Seat (minus 164 Euro nach 364 Euro 2012)

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