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Finger weg vom Smartphone: VW verbietet Pokémon Go

Sorge um Datenschutz Finger weg vom Smartphone: VW verbietet Pokémon Go

Wolfsburg. Pokémon-Verbot bei Volkswagen. Der Konzern hat sich in einem Flyer und per Mail an seine Mitarbeiter gewandt, um auf die Risiken des Handy-Spiels hingewiesen. In erster Linie sieht VW den Datenschutz in Gefahr.

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Die Monsterjagd auf dem Firmengelände ist VW-Mitarbeitern jetzt untersagt.

Quelle: Peter Steffen (dpa)

Denn: Wer Pokémon Go mit seinem Smartphone spielt, dessen Standort lässt sich mit Hilfe des Geo-Tracking lokalisieren. Außerdem wird unablässig der Standort des Spielers aufgezeichnet und an den Server des Spieleanbieters übermittelt.

Diese Daten könnten auch an Dritte weitergegeben werden. Und genau das ist der Knackpunkt für Volkswagen: „Datenschutz ist somit nicht oder nur sehr eingeschränkt gegeben“, heißt es in dem Schreiben an die VW-Mitarbeiter. Und weiter: „Das Teilen von Fotos und Filmen ermöglicht Dritten den Einblick in die Umgebung und auch auf vertrauliche Informationen und Daten.“ Dadurch könne bei der Nutzung des Spiels auf dem Werksgelände ein Verstoß gegen die Wahrung der Vertraulichkeit vorliegen.

Und ein andrere Aspekt des Verbots: Die Mitarbeiter seien abgelenkt, es könnte zu Arbeitsunfällen kommen. Bisher habe es allerdings keine Zwischenfälle gegeben, heißt es aus VW-Kreisen. Pokémon Go dürfe im Übrigen weder auf Diensthandys oder Tablets noch auf privaten Geräten gespielt werden.

jes

So funktioniert Pokemon-Go

„Pokémon Go“ ist ein neu entwickeltes Handy-Spiel und verwendet echte Standorte, um Spieler dazu zu ermutigen, überall in der echten Welt auf die Suche nach Pokémon (virtuelle, bunte Monster) zu gehen. Die Schauplätze des Pokémon-Spiels basieren auf Orten in der echten Welt.

Hat man ein Pokémon gefunden, wechselt das Handy in den Fang-Modus. Dann ist das kleine Monster dank der Handy-Kamera in der tatsächlichen Umgebung des Spielers zu sehen. Nun bewirft man es mit den sogenannten Pokébällen und kann es auf diese Art einfangen.

Das Ziel des Spiels besteht darin, möglichst viele der kleinen Monster zu erwischen und nach und nach ihre Fähigkeiten zu steigern.

Wer will, kann sie außerdem auch in Kämpfen gegeneinander antreten lassen. Dies ist nur in virtuellen Kampfarenen möglich, die dann an bestimmten Stellen im öffentlichen Raum zu finden sind.


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