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VW stellte Zukunftstechnologien vor

„Future Mobility Day“ in Ehra VW stellte Zukunftstechnologien vor

Future Mobility Day: Unter diesem Motto stellte jetzt die Forschung und Entwicklung (FE) des Volkswagen-Konzerns auf dem Testgelände in Ehra ihre Vision künftiger Mobilität vor – die „Vision Zero“. Die Vision vom unfallfreien Fahren, von der Mobilität ohne Verkehrstote.

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Future Mobility Day: VW stellte auf dem Testgelände in Ehra Technologien der Zukunft vor – beispielsweise einen Renn-Golf, der selbstständig über einen Parcours fährt.

Quelle: Volkswagen

Ehra-Lessien. Im Mittelpunkt steht dabei das autonome Fahren. „Bereits in wenigen Jahren wird die Ära des vollautonomen Fahrzeugs in manchen Metropolen der Welt beginnen“, sagt Axel Heinrich, Leiter Konzern Forschung.

In der FE ist das autonome Fahren schon jetzt Alltag: In Ehra testen Ingenieure beispielsweise einen Renn-Golf, der selbstständig über einen Parcours brettert und laufend dazu lernt (künstliche Intelligenz). Er „merkt“ sich Unebenheiten und Hindernisse, reagiert auf nachlassende Traktion und schwindende Bremskraft. „Vision der Konzernforschung ist ein selbstlernendes Fahrwerk, welches sich dynamisch an Fahrzeug, Fahrer und aktuelle Gegebenheiten anpasst“, so Heinrich.

Future Mobility Day

Future Mobility Day: VW stellte auch autonomes Fahren für Lkw vor.

Quelle: Volkswagen

Autonomes Fahren ist auch für Lkw ein Thema: So testen MAN und Scania 500-PS-Brummis, die ohne Fahrer, dafür mit Radar und Sensoren selbstständig durchs Gelände rollen. Mögliche Einsatzgebiete: Autobahn sowie Minen oder Steinbrüche.

Haupteinsatzgebiet von autonomen Fahrzeugen sollen aber Metropolen sein: Kleinbusse oder Taxen könnten Interessierte von zu Hause abholen und zu beliebigen Zielen bringen. Erste Simulationen seien vielversprechend, in Barcelona soll bald ein realer Test mit On-Demand-Shuttles beginnen. Auch der Gütertransport könnte künftig autonom erfolgen.

Wichtig: Autonom fahrende Autos sollen mit anderen Verkehrsteilnehmern „kommunizieren“. Per Lichtband sollen sie vor Staus warnen oder Radfahrern signalisieren: „Ich habe Dich gesehen, Du kannst abbiegen.“ Doch bis dahin ist es noch ein sehr weiter Weg.

Von Carsten Bischof

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