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VW stellt Golf auf Touch-Bedienung um

Volkswagen VW stellt Golf auf Touch-Bedienung um

VW stellt das Bedienkonzept im Golf nahezu komplett auf Touch-Technologie um – zunächst allerdings nur bei einer Studie. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas haben die Wolfsburger den Technologieträger Golf R Touch enthüllt, in dem Gestenerkennung und berührungsempfindliche Bildschirme die üblichen Taster und Regler ersetzen.

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Weltpremiere: VW-Entwicklungsvorstand Heinz-Jakob Neußer präsentierte auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas die Studie Golf R Touch, in der die üblichen Schalter und Hebel durch Gestenerkennung ersetzt wurden.

Quelle: Britta Pedersen

Neben dem bisherigen Touchscreen des Infotainmentsystems und dem digitalen Kombiinstrument aus dem neuen VW Passat verfügt die Studie anstelle der Klimasteuerung noch über einen dritten Bildschirm, auf dem man zum Beispiel Lüftung und Temperatur regeln kann. Um die Ablenkung zu minimieren und die Sicherheit zu erhöhen, gibt dieser Touchscreen dem Fahrer dabei eine ertastbare Rückmeldung.

Obendrein wurde der Wagen mit intelligenten Sensorschaltern und Näherungssensoren ausgestattet. Bewegt man zum Beispiel die Hand in der entsprechenden Richtung an der Dachkonsole, öffnet oder schließt sich das Schiebedach. Und streicht man mit der Hand seitlich entlang des Sitzes, verändert sich dessen Position. Zwar arbeitet VW nach eigenen Angaben mit Hochdruck an der Serienumsetzung solcher Technologien, ohne schon einen konkreten Zeithorizont zu nennen. Doch allein mit Touchbedienung kommt auch der Fahrer im Technologieträger nicht ans Ziel: Lenkrad und Pedale sind auch weiterhin an Bord.

Als weitere Neuheit stellt VW in Las Vegas den nächsten Entwicklungsschritt zum autonomen Parken vor: Statt nur die Parklücke mit Sensoren zu vermessen und dem Fahrer das Lenken abzunehmen, kann sich die Einparkhilfe des dort gezeigten Elektro-Golfs Rangierfahrten merken. In einem ersten Schritt kann sich der Fahrer beim „Trained Parking“ so auf der gespeicherten Route von seinem Wagen auf den Parkplatz chauffieren lassen. In weiteren Entwicklungsstufen soll er auch schon vorher aussteigen und das Auto per Mobiltelefon oder Smartwatch auf die Stellfläche dirigieren können.

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