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VW startet größten Rückruf der Konzerngeschichte

Volkswagen VW startet größten Rückruf der Konzerngeschichte

Im Abgas-Fall bei Volkswagen hat die größte Rückrufaktion der Konzerngeschichte begonnen. Das Kraftfahrt-Bundesamt gab die Freigabe für die Umrüstung der betroffenen Pick-Up-Trucks vom Typ Amarok. Damit könne VW den Rückruf und die Umrüstung dieses Modells beginnen, teilte das KBA heute in Flensburg mit.

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Diesel-Rückruf: Ein Kfz-Meister lud heute ein Software-Update auf einen Volkswagen Amarok mit einem 2,0-Liter-Dieselmotor in einer VW-Werkstatt in der Region Hannover.

Quelle: dpa

„VW wird die Halter dieser Fahrzeuge entsprechend informieren.“ Die Freigaben für die weiteren betroffenen Modelle befinden sich derzeit beim Kraftfahrt-Bundesamt noch in der Prüfung, wie es hieß. Insgesamt will VW in Deutschland rund 2,4 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten holen, um diese nachzubessern.

Der offiziellen Mitteilung war heute jedoch ein Frühstart von VW vorausgegangen. Trotz der zunächst noch fehlenden schriftlichen KBA-Genehmigung war bereits der Startschuss für die Umrüstung gefallen. Anders als vonseiten der Behörden und des Konzerns seit Tagen bekräftigt, lag das dazu benötigte Software-Update bereits seit Tagen in den Werkstätten vor. So erhielt am Vormittag zumindest ein betroffener Amarok bei einer VW-Vertragswerkstatt in der Region Hannover das neue Computerprogramm. Und die Amarok-Halter haben offensichtlich schon alle Post erhalten.

Den Beginn der Umrüstung bestätigten zu diesem Zeitpunkt aber zunächst weder das für die Genehmigung der technischen Lösung zuständige Bundesamt noch VW. Erst am frühen Abend teilte das KBA schriftlich mit, die Freigabe für den Amarok erteilt zu haben.

„In den vergangenen Tagen sind im Unternehmen die organisatorischen Vorbereitungen für den Rückruf des Amarok abgeschlossen worden“, sagte ein VW-Sprecher am Abend. Dazu habe auch das Verschicken von Kundenbriefen gehört. „Im Zuge einer so komplexen, umfassenden und markenübergreifenden Rückrufaktion kann es dazu gekommen sein, dass einige wenige Fahrzeuge bereits in den Werkstätten waren.“

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