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VW schluckt schwedische Lkw-Tochter Scania komplett

Volkswagen VW schluckt schwedische Lkw-Tochter Scania komplett

Volkswagen hat freie Fahrt auf dem Weg zu einer schlagkräftigen Lkw-Gruppe unter seinem Konzerndach. Pünktlich zum Start seiner Hauptversammlung in Hannover verkündete VW gestern die geglückte Komplettübernahme seiner schwedischen Lkw-Tochter Scania.

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VW-Hauptversammlung in Hannover: VW-Chef Martin Winterkorn verkündete gestern die geglückte Scania-Übernahme.

VW-Chef Martin Winterkorn sprach von einer „guten Nachricht für den ganzen Volkswagen-Konzern“. Und er hatte eine weitere erfreuliche Neuigkeit: In den ersten vier Monaten habe der VW-Konzern erstmals mehr als 3,2 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, sechs Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, sagte Winterkorn. Damit rückt das Absatzziel von zehn Millionen Fahrzeugen wieder ein Stück näher – vier Jahre früher als es die Strategie 2018 vorsah. Aber: „Das Jahr 2014 wird auf dem Weg sicher zu den besonders anspruchsvollen Etappen zählen“, betonte Winterkorn.

Im Mittelpunkt stand gestern aber die geglückte Scania-Übernahme: Nachdem ein weiterer schwedischer Fonds das VW-Angebot angenommen hat, kann Volkswagen seine schwedische Lkw-Tochter wie geplant komplett schlucken – mit dem Ziel, sie rasch ganz von der Börse zu nehmen. Damit sichert sich der Konzern den vollen Zugriff auf Scania, er hat ohne die restlichen Minderheitsaktionäre künftig das alleinige Sagen.

Hauptversammlung der Volkswagen AG auf dem Messegelände in Hannover.

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Mit der Komplettübernahme ist der Weg frei für eine engere Allianz im VW-Nutzfahrzeuggeschäft, zu dem neben Scania auch MAN sowie die Marke VW-Nutzfahrzeuge gehören. VW will so in den nächsten Jahren fast eine Milliarde Euro einsparen.

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