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VW prüft Produktionskürzung in China

Volkswagen VW prüft Produktionskürzung in China

Der VW-Konzern prüft nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, die Produktion in seinen chinesischen Werken herunterzufahren. In den Fabriken könnte an nur 270 statt wie bisher an 300 Tagen im Jahr gearbeitet werden.

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VW-Fertigung in China: Der Konzern prüft nach einem Bericht des „Spiegel“ deutliche Produktionskürzungen.

Anlass für die Diskussion ist demnach der starke Absatzeinbruch in China.

Die Marke Volkswagen verkaufte im ersten Halbjahr 2015 1,3 Millionen Autos in China, das sind 6,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Allein im Juni waren es sogar 22 Prozent weniger gewesen.

VW-Chef Martin Winterkorn, der am Donnerstag von einer Reise nach China zurückkehrte, hat die Verantwortlichen vor Ort laut „Spiegel“ aufgefordert, nicht nur über Produktionskürzungen nachzudenken. Er erwarte mehr Flexibilität, Absatzprogramme für die Händler beispielsweise, sagte er dem Magazin zufolge.

„Der Markt China verändert sich. Als Marktführer konnten wir uns dieser gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nicht entziehen. Qualitatives Wachstum bleibt dabei jedoch eines unserer zentralen Ziele“, hatte Volkswagen den Konzern-Vertriebsvorstand Christian Klingler in der Mitteilung zu den VW-Auslieferungszahlen im ersten Halbjahr zitiert.

Neben VW ist auch BMW von einem schwächeren Geschäft in China betroffen. Die Münchner wollen ihre Produktion in China in diesem Jahr um 10.000 Autos reduzieren.

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