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VW nimmt neue Kunststofflackiererei in Betrieb

Volkswagen VW nimmt neue Kunststofflackiererei in Betrieb

Nach nur 18 Monaten Bauzeit hat im VW-Werk Wolfsburg die modernste Kunststoffteile-Lackiererei der Autobranche den Betrieb aufgenommen. Die Anlage senkt den Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent, die Emissionen beim Lackierprozess fallen sogar um 90 Prozent.

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Neue Lackiererei für Kunststoffteile: Zwei Silobehälter für Steinmehl prägen die Front.

Damit leistet die neue Technik einen wichtigen Beitrag, um die Produktion umweltfreundlicher zu gestalten. Nach Inbetriebnahme können 120 Mitarbeiter in der Anlage bis zu 4000 Stoßfänger täglich lackieren.

„Der Betrieb der neuen Lackiererei verbindet innovative Prozesse mit geringer Umweltbelastung und höchster Effizienz“, sagt Projektleiter Thomas Müller. „Dafür haben wir uns im gesamten Konzern umgeschaut und Technologien aus verschiedenen Werken zusammengeführt.“

Im Gegensatz zu älteren Anlagen benötigt die neue Kunststoffteile-Lackiererei für die Reinigungsvorgänge während des Lackierprozesses kein Wasser. Die entstehenden Lackstäube werden mithilfe von Steinmehl gebunden.

„Die neue Lackiererei für Kunststoffe zeigt, dass wir Nachhaltigkeit nicht nur bei unseren Produkten, sondern auch in der Produktion zielstrebig vorantreiben“, betonte Betriebsrat Christian Matzedda.

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