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VW muss Rekordverlust und Anti-Krisen-Strategie erklären

Volkswagen VW muss Rekordverlust und Anti-Krisen-Strategie erklären

Der Vorstand des kriselnden Autobauers Volkswagen muss sich am Donnerstag (10.00 Uhr) den Fragen von Medien und Finanzanalysten stellen. Schon bekannt ist, dass der Konzern für 2015 wegen des Diesel-Skandals den höchsten Verlust in seiner Geschichte verkraften muss.

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Pressekonferenz: Am Donnerstag um 10 Uhr muss sich der Vorstand von VW der Presse stellen.

Quelle: Archiv

Gut 16 Milliarden Euro an Rückstellungen für die Folgen des Abgas-Debakels hat Volkswagen als Puffer bereits gebildet.  Das riss Europas größten Autobauer tief in die roten Zahlen, unterm Strich stehen minus 1,6 Milliarden Euro. Details der Bilanz folgen nun bei der Jahrespresse- und Analystenkonferenz in Wolfsburg. 

VW muss eisern sparen just in einer Zeit, in der die Branche mit den neuen Elektroantrieben und der rasanten Digitalisierung der Mobilität einen Umbruch durchlebt. Börsenexperten sehen eine harte Zeit für den Wolfsburger Weltkonzern voraus, der im Startquartal 2016 zwar als weltgrößter Autobauer wieder an Toyota vorbeizog - dabei aber wohl kaum in Feierlaune kam. Frank Schwope von der NordLB etwa sagt: „Die Rückstellungen in Höhe von 16,2 Milliarden Euro betrachten wir als Untergrenze des Schadens aus dem Diesel-Skandal.“ Die Bank gehe infolge der Affäre weiter von Gesamtkosten von 20 bis 30 Milliarden Euro aus, wobei dieser Korridor noch überschritten werden könnte.

dpa

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