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VW macht Dampf in China

Volkswagen VW macht Dampf in China

Volkswagen macht weiter mächtig Dampf auf seinem wichtigsten Markt China. Nur einen Tag nach dem ersten Spatenstich für eine Autofabrik in Qingdao nahm VW gestern ein neues Komponentenwerk in Tianjin im Norden Chinas in Betrieb.

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Expansionskurs: VW-China-Chef Jochem Heizmann bei der Werkseröffnung in Tianjin (oben l.) und beim Spatenstich in Qingdao.

Der Standort hat eine Kapazität von zunächst 450.000 Getrieben pro Jahr und soll ab 2016 auf 1,2 Millionen Stück erweitert werden. In die erste Ausbaustufe des Werkes investierte VW rund 265 Millionen Euro. Mit der Produktion von Doppelkupplungs-Getrieben der neuesten Generation „unterstreichen wir unseren Anspruch, mit unseren Technologien Vorreiter in der Verbrauchsreduzierung zu sein“, sagte VW-China-Chef Jochem Heizmann.

Außerdem feierte Volkswagen den ersten Spatenstich für ein neues Fahrzeugwerk in Qingdao an Chinas Ostküste. In der Fabrik des Gemeinschaftsunternehmen FAW-Volkswagen sollen ab 2017 jährlich rund 300.000 Fahrzeuge vom Band laufen. Der Bau des Standortes war im Juli in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Chinas Regierungschef Li Keqiang vereinbart worden.

Mit dem Komponentenwerk in Tianjin eröffnete der VW-Konzern gestern sein 107. Werk weltweit und zugleich den 18. Produktionsstandort des Unternehmens in China. Drei weitere Werke im Reich der Mitte sind bereits angekündigt. Der Absatz der Volkswagen-Gruppe in China legte in den ersten neun Monaten des Jahres auf 2,7 Millionen Autos zu, ein Plus von 15,2 Prozent.

htz

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