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VW in Emden setzt auf Windkraft

Volkswagen VW in Emden setzt auf Windkraft

In der VW-Fabrik im ostfriesischen Emden soll Windkraft schon bald ein Fünftel des Strombedarfs abdecken. Die vier neuen Anlagen sollen von März an auf dem Werksgelände in Hafennähe errichtet werden und Ende des Jahres erste Energie direkt ins Umspannwerk der Fabrik einspeisen.

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Vier neue Anlagen: VW in Emden setzt auf Windenergie.

Quelle: dpa

"Wir sind die windintensivste Region in ganz Deutschland", sagte der VW-Umweltmanager am Standort, Thomas Laaken.

Die 20 Prozent Stromanteil sind nur ein rechnerischer Wert, der auf Erfahrungen zur durchschnittlichen Windstärke in Emden basiert. VW will sich aber auch für Flauten rüsten und prüft einen Druckluftspeicher, um darin überschüssige Windenergie zu parken.

Die vier neuen Anlagen stammen vom deutschen Marktführer Enercon, dessen Zentrale gleich nebenan im ostfriesischen Aurich steht.

Wie Laaken berichtet, werden die modernen Mühlen helfen, die Fabrik zum Großteil mit erneuerbaren Energien laufen zu lassen. Bereits heute, also ohne die vier geplanten Anlagen, liege der Anteil regenerativer Energiequellen in der Emder Fabrik bei rund 50 Prozent. Neben Strom geht es dabei beispielsweise auch um Energiequellen für Wärme und um das Temperaturmanagement, etwa um die Kühlung der Schweißanlagen.

Laut dem Deutschen Wetterdienst DWD gehört Ostfriesland zusammen mit Schleswig Holstein zu den ertragreichsten Windkraftregionen in ganz Deutschland. Der VW-Stammsitz Wolfsburg beispielsweise wäre laut den DWD-Angaben weitaus schlechter für Windkraft geeignet. Generell gibt es demnach ein klares Gefälle von Nord nach Süd und West nach Ost.

Bei Volkswagen gehören die Bemühungen um Energieeinsparungen zu den strategischen Zielen für das Jahr 2018. Bis dahin wollen die Wolfsburger ihren Energieverbrauch im Konzern um 25 Prozent senken. Basis dieser Berechnung ist das Vergleichsjahr 2010.

Gespart werden soll auch bei Wasser, Abfall, Abgasausstoß und Lösemittelemissionen.

dpa

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