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VW in Brasilien: Konzern setzt auf Nachhaltigkeit

Volkswagen VW in Brasilien: Konzern setzt auf Nachhaltigkeit

Während der Fußball-WM steht Brasilien vier Wochen lang im Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit. Volkswagen ist dort schon seit mehr als 60 Jahren engagiert. Und im Gegensatz zum Fußball-Weltverband FIFA, dessen Geschäftsgebaren die brasilianische Volksseele erzürnt, setzt VW in dem südamerikanischen Land auf Nachhaltigkeit.

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Marketing-Coup: Brasiliens Fußball-Star Neymar mit VW-Chef Martin Winterkorn und VW-Brasilien-Chef Thomas Schmall (v.l.).

„Volkswagen will bis 2018 der profitabelste, faszinierendste und nachhaltigste Automobilhersteller der Welt werden“, wiederholt Eduardo Barros, Vorstandsmitglied von Volkswagen do Brasil, das von Konzernchef Martin Winterkorn vorgegebene Mantra. In Brasilien scheint die Strategie aufzugehen: Volkswagen ist der größte Automobilhersteller des Landes. Mit dem VW Gol („Tor“) stellen die Wolfsburger seit 27 Jahren das meistverkaufte Auto des Landes. Davor hielt der Käfer den Rekord 24 Jahre.

Mit dem wirtschaftlichen Erfolg wachse auch die Verantwortung, betont Barros. Als einziger Hersteller leiste sich VW do Brasil eine eigene Stiftung, mittlerweile schon seit 35 Jahren: Die Fundação volkswagen gilt in Brasilien als Ergänzung zu den staatlichen Bildungsprogrammen. Davon profitierten mehr als 1,3 Millionen Schüler. Anlässlich der Fußball-WM 2014 geht außerdem das Kinderhilfsprojekt „A chance to play“ des VW-Konzernbetriebsrats in eine neue Runde. Damit sollen 60.000 Straßenkinder erreicht werden.

Natürlich wissen auch die VW-Marketingstrategen die Begeisterung rund um die Fußball-WM zu nutzen. Neben dem legendären Pelé konnten sie auch Brasiliens aktuellen Superstar Neymar als VW-Markenbotschafter verpflichten. Auf dessen Schultern lasten nun die Hoffnungen eines ganzen Landes, auch der 13.000 Mitarbeiter im VW-Werk Anchieta in São Bernardo do Campo. „Wenn die Seleção spielt, dann ruht hier ab mittags die Produktion“, sagt Werkleiter Frank Sowade.

htz

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