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VW erweitert das Werk in Chattanooga

Volkswagen VW erweitert das Werk in Chattanooga

Die Erweiterung der einzigen VW-Fabrik in den USA läuft auf Hochtouren. Volkswagen steckt mehr als 600 Millionen Euro in die Produktion einer speziell für den wichtigen US-Markt entwickelten Geländelimousine, die Ende 2016 auf den Markt kommen soll. Dadurch entstehen rund 2000 neue Jobs im VW-Werk Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee.

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Volkswagen in Chattanooga: Werkleiter Christian Koch (Mitte) erläutert Lokalpolitikern den Ausbau des Werkes für die neue Siebensitzer-Geländelimousine (r.).

„Dies ist eine sehr aufregende Zeit in der Geschichte von Volkswagen Chattanooga“, sagt Werkleiter Christian Koch. Die Erweiterung der Fabrik um eine zweite Montagelinie für die Siebensitzer-Geländelimousine mit dem Arbeitstitel CrossBlue bedeute eine Menge harter Arbeit, sei aber von entscheidender Bedeutung für die Bemühungen von Volkswagen, in den USA voranzukommen. 2014 brach der Absatz der Marke Volkswagen auf dem wichtigen US-Markt um ein Zehntel ein, VW verkaufte nur 367.000 Fahrzeuge - bis 2018 sollen es gut doppelt so viele sein. Auch im Februar sanken die US-Verkäufe von VW.

Der Ausbau des Werks in Chattanooga hat im Januar begonnen und soll rund zwei Jahre dauern. Dazu gehören eine Erweiterung des Karosseriebaus, der Lackiererei und der Montagebereiche. Die Zahl der Beschäftigten soll von derzeit 2400 auf 4400 Mitarbeiter steigen.

In dem 2011 eröffneten Werk baut VW bislang ausschließlich den US-Passat. Die Neuauflage des Modells soll im Sommer in die Produktion gehen. Außerdem hat VW den Bau eines Entwicklungszentrums für 200 Ingenieure in Chattanooga angekündigt.

htz

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