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VW baut Tiguan nicht in Hannover

Volkswagen VW baut Tiguan nicht in Hannover

Volkswagen hat seine Pläne, den Geländewagen Tiguan künftig auch in Hannover zu fertigen, nach wenigen Monaten wieder aufgegeben. Nach Informationen der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (HAZ) ist die zusätzliche Modellvariante mit langem Radstand, die auch in die USA geliefert werden sollte, in Deutschland nicht wirtschaftlich zu produzieren.

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Tiguan-Produktion: Der erfolgreiche Geländewagen wird entgegen früherer Pläne nicht im VW-Werk Hannover gebaut.

Quelle: Photowerk (bb)

Damit steht der VW-Standort Hannover vor neuen Auslastungsproblemen. Das Werk muss 2016 den Wegfall des Porsche Panamera verkraften. Mit Hochdruck arbeiten Management und Betriebsrat nun an Alternativen für Hannover, wo es einen gültigen Standortsicherungsvertrag gibt.

„Uns geht es im Kern immer darum, die Beschäftigung zu sichern“, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh der WAZ. „Rechnet sich ein Projekt an einem Standort nicht, dann sind wir die Letzten, die gegen die wirtschaftliche Vernunft darauf drängen, ein Fahrzeug trotzdem an dem Standort zu bauen. Das führt langfristig nur dazu, dass Beschäftigung in Frage gestellt wird“, so Osterloh. Klar sei aber auch: „Dann muss ein anderes Fahrzeug oder Produkt an den Standort, das die Beschäftigung sichert.“

Übrigens: Dass die Pläne für eine Tiguan-Produktion in Hannover vom Tisch sind, hat keine unmittelbaren Folgen für Wolfsburg. Der Betriebsrat will weiter zwei künftige Tiguan-Modellvarianten nach Wolfsburg holen, eine Langversion und ein Coupé. „Wir haben nach wie vor das Ziel, dass mögliche Derivate des Tiguan in Wolfsburg gebaut werden. Aber diese Entscheidung steht jetzt noch nicht an“, bestätigte Betriebsratssprecher Gunnar Kilian der WAZ. Anders als Hannover hat Wolfsburg aktuell auch kein Auslastungsproblem (siehe Kasten links). „Derzeit ist unser Werk erfolgreich wie nie. Das sieht man auch an den Sonderschichten“, so Kilian.

htz

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