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VW-Zulieferer B&W will über 100 Jobs schaffen

Volkswagen VW-Zulieferer B&W will über 100 Jobs schaffen

Der Fahrzeug-Entwickler B&W will in den nächsten drei Jahren mehr als 100 neue Arbeitsplätze in Wolfsburg schaffen. Das gab der VW-Zulieferer gestern anlässlich einer Feier zum 15-jährigen Firmenbestehen und der Fertigstellung des neuen Entwicklungs-Zentrums im Heinenkamp bekannt.

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Geschenke zum Firmengeburtstag: Die B&W-Geschäftsführer Klemens Wongorski (Mitte) und Haraldo Brandenburg setzen auf den Standort Wolfsburg.

Quelle: Foto: Manfred Hensel

In dem millionenschweren Neubau mit 4000 Quadratmetern Bürofläche arbeiten derzeit 160 Ingenieure und Techniker. „Es sind noch wesentlich mehr Arbeitsplätze vorgesehen“, sagte Marketingchefin Sabine Lindner. Die Zahl der Mitarbeiter in Wolfsburg solle in den nächsten drei Jahren auf 300 wachsen. Außerdem wolle B&W auch den Modellbau vom Standort Oebisfelde nach Wolfsburg verlagern. „Da sind wir schon in den Planungen. Wir haben ein Vorkaufsrecht auf das Nachbargrundstück“, so Lindner.

Der Fahrzeug-Entwickler mit dem Hauptkunden VW hat seit der Firmengründung 1998 eine beeindruckende Wachstumsgeschichte hingelegt. Alles begann mit zwei Geschäftsführern und einem Mitarbeiter in Oebisfelde. „Unsere erste Weihnachtsfeier fand in einer Gaststätte an einem Fünf-Personen-Tisch statt – eine wilde Zeit“, erinnerte Geschäftsführer Klemens Wongorski. Heute zählt B&W insgesamt 210 Mitarbeiter, darunter 30 in Shanghai.

Bürgermeisterin Elke Braun und Wolfsburg-AG-Vorstand Thomas Krause dankten B&W für das Bekenntnis zum Standort Wolfsburg. „Auch Ihr Unternehmen hat dazu beigetragen, dass sich Wolfsburg zum Wirtschaftsstandort Nummer eins entwickelt hat“, sagte Braun und bezog sich auf eine neue Studie eines Wirtschaftsinstituts.

„Es ist ein super Beitrag zur Stärkung des Mittelstandes in Wolfsburg“, sagte Gerald Witt, Chef der Agentur für Arbeit, über die Investitionen von B&W. Er betonte zugleich: „Es wird knapp mit den Fachkräften.“

htz

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