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VW-Werk setzt auf 3D-Drucker

Volkswagen VW-Werk setzt auf 3D-Drucker

Eine schnelle Herstellung sehr komplexer Bauteile dank moderner Technologie: Seit März dieses Jahres verfügt der Werkzeugbau von Volkswagen in Wolfsburg über einen 3D-Drucker, der vollautomatisch und ohne den Einsatz anderer Werkzeuge Metallpulver zu fertigen Produkten verarbeitet.

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Komplexe Bauteile aus Metallpulver: Der Werkzeugbau im VW-Werk setzt auf den 3D-Drucker.

Bislang sind weltweit rund 1000 3D-Drucker für industrielle Prototypen im Einsatz. Ein Gerät kostet zwischen einer halben und einer Million Euro. Bei VW können so im Prüfmittelbau beispielsweise Zahnräder, Kühlkanäle und Türschlossverstärkungen zu Prototyp-Testzwecken hergestellt werden.

Die Maschine legt hauchdünne Schichten aus Metallstaub übereinander, die mit einem Laser verschmolzen werden. Damit ist die Fertigung geometrisch sehr komplex aufgebauter Teile kein Problem mehr. Außerdem ist der Prozess schnell, das Ergebnis ist qualitativ hochwertig und hat eine niedrige Ausschussquote.

„Es ist eher eine Evolution als eine Revolution - aber es ist definitiv ein großer Schritt“, sagte Steffen Landua, Leiter der VW-Technologieentwicklung Werkzeugbau und Presswerk. Gerd Rupp, Leiter des Werkzeugbaus, fügte hinzu: „An diesem Gerät qualifizieren wir außerdem unsere Mitarbeiter, denn die Technologie entwickelt sich in genau diese Richtung.“

Neben dem bisher verwendeten Werkzeugstahl-Metallstaub möchte VW demnächst auch mit Aluminium als Fertigungsmaterial für den 3D-Drucker arbeiten. „Auch dafür ist das Gerät ausgelegt“, erklärte Landua.

dn

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