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VW-Werk als Großbaustelle

Volkswagen VW-Werk als Großbaustelle

Eine Bilanz der Bauarbeiten, die im Werksurlaub im VW-Werk stattgefunden haben, zogen gestern Standort-Planungsleiter Andreas Michalzik und der Leiter der Werkplanung, Waldemar Müller.

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Neubau eines sogenannten Sequenzspeichers: Hier wird Platz geschaffen für 360 Tiguan und Touran.

„Mehr als 400 Bau- und Modernisierungsprojekte haben wir gestemmt“, erläuterte Michalzik. „Rund 700 eigene Mitarbeiter sowie etwa 1800 externe Fachkräfte waren an den Modernisierungsprojekten beteiligt, um rechtzeitig zum Ferienende die Fabrik wieder startklar zu haben“, ergänzt Müller.

Beispiele für Bauarbeiten:

Presswerk : Hier wurden erste Werkzeuge für den modularen Querbaukasten (MQB) eingebaut und die Folgeverbund- und Transferpresse in Betrieb genommen. Außerdem schlossen Fachleute des Presswerkes und des Herstellers die Generalüberholung der Großraumsaugerpresse 200 ab und starteten ihren Betrieb.

Karosserie-Fertigungen: Hier gab es mehr als zehn Schwerpunkte. So wurden Fertigungsanlagen für den MQB aufgebaut und neue Roboter installiert. Weitere Anlagen wanderten in die VW-Halle im Industriegebiet Vogelsang. Die Anlagen im Karosseriebau Tiguan wurden so umgebaut, dass nun die Kapazität erhöht werden kann.

Lackiererei: Die Lackiererei ersetzte alte Flutrahmen durch neue und baute eine neue Applikationstechnik zum Schwärzen des Schwellers auf einer Decklacklinie. Zudem wurden Frequenzumrichter in Fülleranlagen ausgetauscht und ein so genanntes Wärmerad erneuert.

Montagen: In den Montagen bauten Techniker teilweise neue Sprinklerschutzanlagen ein. Andere Adapterrahmen wurden in der Motorkommissionierung der Halle 54 installiert.
Bei der Montage der Frontscheibe des Golf kam neue Sensortechnik und eine neue automatische Schraubvorrichtung des Kraftstoffbehälters zum Einsatz. Die Fördertechnik wurde auf den modularen Fahrwerkrahmen hin erweitert. Die Cockpit-Automatikstation erhielt neue Greifarme, Spannfuttereinheiten und Schraubverrichtungen. Spezialisten tauschten die Türeneinbau-Manipulatoren.

Logistik: Der Neubau eines automatischen Lagers für lackierte Karossen der Touran- und Tiguan–Montage ist bis zum Regalstahlbau fertig. Die Fördertechnik in der Logistikhalle 55 wurde optimiert und an die Kapazitätssteigerung angepasst.

An der Montagelinie 1 wurde ein Zehn-Tonnen-Innenheber neu gebaut. Dort kann Logistikmaterial in kompletten Routenzügen in den so genannten Supermarkt des Hallengeschosses transportiert werden.

Komponente Kunststoff: Hier erfolgten Anpassungen für höhere Stückzahlen.

Komponente Fahrwerk: In Halle 12 gibt es nun eine neue Fördertechnik für Reifen und eine neue Aufziehstraße für die Reifen.

Allgemeines: Fachleute installierten Leitungen oder Belüftungsrohre, erneuerten Gehwege und Straßen oder Parkplätze. Durch Bauten zerstörte Rasenflächen wurden wieder hergerichtet. In allen Bereichen des VW-Werks gab es Instandhaltungs- und Wartungsmaßnahmen, die im laufenden Betrieb nicht möglich sind.

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