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VW-Werk: Einbau von Sitzen erleichtert

Volkswagen VW-Werk: Einbau von Sitzen erleichtert

Mit einer Verbesserungsidee haben VW-Mitarbeiter in Wolfsburg das An- und Abkuppeln der Frontendtransportanhänger in der Kunststofffertigung in Halle 53a erleichtert. Nicole Schramm, Jürgen Allert, Frank Butschkau und Sirko Scharf entwickelten eine ergonomische Lösung für diesen Arbeitsschritt.

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Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung: In der Wagenfertigstellung erleichtert ein Sitzmanipulator die Arbeit.

Quelle: Volkswagen

Durch das Einfädeln eines Bolzens in das Anhängemaul war bislang ein zusätzlicher Arbeitsaufwand nötig. Das war für die Mitarbeiter außerdem unergonomisch. Jetzt wird in aufrechter Haltung mit einer einfachen Fußbetätigung das Anhängemaul geöffnet und mit Hilfe eines Seils passgenau eingeführt.

Zwei Prototypen sind nach Aussage von Meister Enzo Lupiano umgebaut und zeitnah im Einsatz. Die geänderte Kupplung soll bei allen neuen Frontendwagen zum Einsatz kommen. „Diese pfiffige Idee wird neben den gesundheitlichen Vorteilen auch den Arbeitsab­lauf erleichtern“, so der Abteilungsleiter Jörg Moser.

Übrigens: Seit Juni stehen den Mitarbeitern der Produktion fünf Ergo-Assistenten fachtherapeutisch zur Seite. Sie geben Empfehlungen für ergonomische Übungen, die direkt im Arbeitsbereich durchgeführt werden können. Die Ergo-Assistenten sind der­zeit in der Wagenfertigstellung sowie in der Montagelinie 2 Fertigung 1 ein­gesetzt. Im Anschluss folgt der Einsatz in den anderen Montagelinien, im Karosseriebau und in der Lackiererei. Der Durchlauf wird anschließend in der Fertigung 2 fortgeführt.

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