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VW-Verkäufe: Mini-Plus in USA, Minus in Deutschland

Volkswagen VW-Verkäufe: Mini-Plus in USA, Minus in Deutschland

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte hat Volkswagen bislang nicht viel anhaben können. Die Verkäufe von Autos der Marke VW in Deutschland sanken im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat nur um 0,7 Prozent. In den USA schaffte VW sogar ein Mini-Verkaufsplus.

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Fabrikneue VW-Fahrzeuge auf Transportzügen: Die Abgasaffäre konnte dem Absatz bislang noch nichts anhaben.

Quelle: dpa

Die Verkäufe der Marke Volkswagen in den Vereinigten Staaten wuchsen im Oktober um 0,2 Prozent auf 30.387 Autos. Allerdings hatte der Oktober in diesem Jahr einen Verkaufstag mehr als 2014. Ohne diese Stütze wäre der VW-Absatz wahrscheinlich geschrumpft. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres lagen die Verkäufe von VW in den USA mit 301.187 Autos im Jahresvergleich 2,2 Prozent im Minus.

Die VW-Tochter Audi legte beim Absatz in den USA im Oktober um satte 16,8 Prozent auf 17.700 Autos zu, obwohl die Ingolstädter ebenfalls vom Skandal um geschönte Abgaswerte betroffen sind.

In Deutschland sanken die Neuzulassungen der Marke VW-Pkw entgegen dem Trend um 0,7 Prozent auf 61.535 Fahrzeuge. Insgesamt stiegen die Neuzulassungen im Oktober um 1,1 Prozent auf 278.372 Fahrzeuge. Eine Folge des Skandals um manipulierte Abgas-Werte ist das Minus von VW aber vermutlich noch nicht: Bei privaten Käufen liegen nach Branchenangaben rund zwei Monate zwischen Bestellung und Auslieferung. Sollte die Diesel-Affäre Auswirkungen haben, wären diese erst im November oder Dezember sichtbar.

Audi steigerte die deutschen Neuzulassungen im Oktober um 0,9 Prozent auf fast 24.000 Wagen. Ein dickes Minus fuhren Skoda (- 13,3 Prozent) und Seat (- 15,7 Prozent) ein.

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