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VW-Top-Manager 2014 über mögliche Abgas-Verstöße informiert

VW-Abgas-Skandal VW-Top-Manager 2014 über mögliche Abgas-Verstöße informiert

Im VW-Abgas-Skandal ist offenbar bereits 2014 ein Top-Manager in der Wolfsburger Zentrale über mögliche Verstöße gegen Emissionsregeln in den USA informiert worden. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Konzernkreisen erfuhr, hat damals der VW-US-Chef Michael Horn den inzwischen beurlaubten VW-Entwicklungschef Heinz-Jakob Neußer über mögliche Verstöße unterrichtet.

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Wie dpa erfahren haben will, hat VW-US-Chef Michael Horn den inzwischen beurlaubten VW-Entwicklungschef Heinz-Jakob Neußer bereits 2014 über mögliche Verstöße unterrichtet

Quelle: Foto: Jan Woitas/dpa

Die Anwältin Neußers wollte dazu auf Anfrage keine Stellungnahme abgeben.  Neußer war neben anderen Managern im Zuge des VW-Abgasskandals beurlaubt worden. Horn hatte in einer vorab veröffentlichten Stellungnahme für eine Anhörung vor dem US-Kongress am Donnerstag erklärt, im Frühling des vergangenen Jahres von möglichen Verstößen gegen Emissionsregeln erfahren zu haben. Ihm sei auch mitgeteilt worden, dass die US-Umweltbehörde EPA Strafen verhängen könnte.  

Mitte September war bekanntgeworden, dass Volkswagen mit einer Software Abgaswerte bei Testverfahren manipuliert. Der neue VW-Konzernchef Matthias Müller hatte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Mittwoch gesagt, nach seinem Kenntnisstand seien an der Abgas-Manipulation „nur wenige Mitarbeiter“ beteiligt gewesen. „Aber genau werden wir das natürlich erst wissen, wenn in einigen Wochen die Ergebnisse der internen und externen Untersuchung vorliegen.“ Vier Mitarbeiter seien bisher beurlaubt worden, davon drei Vorstände. 

Nach einem Bericht von „Süddeutscher Zeitung“, NDR und WDR von Ende September hatte ein Motorentechniker bereits im Jahre 2011 in Wolfsburg Neußer, den damaligen Chef der Aggregate-Entwicklung der Marke VW, vor möglicherweise illegalen Praktiken gewarnt. Das habe der Motorentechniker nach Angaben aus Unternehmenskreisen bei einer Befragung durch die Konzernrevision ausgesagt. Auch dazu gab es keine Aussage der Anwältin Neußers.

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