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VW-Töchter-Tarif: Altersteilzeit ist Thema!

Volkswagen VW-Töchter-Tarif: Altersteilzeit ist Thema!

Die IG Metall will auch bei den VW-Töchtern mit einer Forderung von bis zu 5,5 Prozent mehr Geld in die nahende Tarifrunde ziehen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen bei den Volkswagen-Töchtern tragen wesentlich zu den Erfolgen des gesamten Konzerns bei“, sagt IG-Metall-Verhandlungsführer Thilo Reusch in einem aktuellen Flugblatt der Gewerkschaft.

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Tarifrunde bei Autostadt und Sitech: Neben mehr Entgelt für die Beschäftigten geht es auch um die Altersteilzeit.

„Deshalb ist es gerechtfertigt, dass wir mit der gleichen prozentualen Forderung in die Verhandlungen gehen“, so Reusch. Es geht um die Einkommenszuwächse von mehreren tausend Beschäftigten von Autovision, Autostadt, Autovision-Zeitarbeit sowie Sitech.

Im Gegensatz zu Volkswagen, wo der Tarifvertrag zur Altersteilzeit erst Ende 2016 ausläuft, will die IG Metall in der Tarifrunde bei den VW-Töchtern auch bessere Ausstiegsbedingungen aus dem Berufsleben für ältere Beschäftigte sichern. Die Ende März 2015 auslaufenden „Tarifverträge zum flexiblen Übergang in die Rente“ sollen erneuert und verbessert werden. Beim Sitzhersteller Sitech will die Gewerkschaft erstmals einen Tarifvertrag zur Altersteilzeit vereinbaren. „Wir brauchen die Möglichkeit, dass Kolleginnen und Kollegen, die verschlissen sind, frühzeitig in Rente gehen können“, hatte Lothar Ewald, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg, bereits im Frühjahr in der WAZ angekündigt.

Dritte Forderung bei den VW-Töchtern: Mit einer Bildungsteilzeit sollen vor allem jüngere Beschäftigte bessere Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung erhalten, damit sie für den Wandel der Arbeitswelt gewappnet sind und die Betriebe ausreichend Fachkräfte haben.

Die Tarifkommissionen der VW-Töchter werden am 26. und 27. November über die Tarifforderungen entscheiden. Dann beschließt der IG-Metall-Vorstand über die endgültige gemeinsame Forderung. Die ersten Verhandlungen bei den Töchtern starten im Februar.

htz

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