Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
VW-Töchter: Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Geld

Volkswagen VW-Töchter: Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Geld

Fünf Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten - mit dieser Forderung geht die IG Metall auch bei den VW-Töchtern Autostadt, Autovision und Wolfsburg AG sowie bei der Sitech in die anstehenden Tarifverhandlungen.

Voriger Artikel
VW-Finanzsparte kündigt im Abgas-Skandal härteren Sparkurs an
Nächster Artikel
VW muss Auto nicht zurücknehmen

Fünf Prozent mehr Geld - das fordert die IG Metall auch bei den VW-Töchtern Autostadt, Autovision und Wolfsburg AG sowie bei der Sitech.

Quelle: Archiv

Das haben die jeweiligen Tarifkommissionen beschlossen, wie die Gewerkschaft am Dienstag in einem Flugblatt an die Beschäftigten erklärte.

Die Forderung bei den Volkswagen-Töchtern orientiert sich damit am VW-Haustarif und am IG-Metall-Flächentarif. „Es gibt keinen Grund, warum wir weniger fordern sollten als die Kolleginnen und Kollegen der Metall- und Elektroindustrie“, sagte Gewerkschaftssekretär Thilo Reusch zu den Verhandlungen bei den VW-Töchtern. Gerade jetzt müsse der wirtschaftliche Kurs mit einer Erhöhung der Kaufkraft stabilisiert werden.

Für Volkswagen und die Töchter werde 2016 sicher kein einfaches Jahr, räumte Reusch vor dem Hintergrund der Abgas-Affäre ein. „Die Probleme bei Volkswagen sind jedoch hausgemacht und nicht von den Beschäftigten verursacht worden. Im Gegenteil: Auch alle Beschäftigten der VW-Töchter haben dazu beigetragen, dass VW über viele Jahre so erfolgreich sein und hohe Profite einfahren konnte“, betonte Reusch.

Bei Volkswagen findet die erste Verhandlung über den Haustarif am 26. April statt. Danach starten die VW-Töchter mit den Tarifverhandlungen für den Sitzhersteller Sitech, für die Stammbelegschaft der Autovision sowie für die Tarifgemeinschaft aus Autostadt, Autovision, Autovision-Zeitarbeit und der Wolfsburg AG.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell